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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Abend, auf Grund Platzmangels hier die Kurzfassung meiner

Kundenfrage

Guten Abend, auf Grund Platzmangels hier die Kurzfassung meiner Situation:
09/2007 Trennung von meiner Ex-Frau, am 2.10.08 Scheidung. Sie zog in 02/2008 zusammen mit ihrem - von mir adoptierten - Sohn zum neuen Lebenspartner in dessen Haus. Ehescheidungsfolgevereinbarung: kein gegenseitiger Unterhalt, kein Versorgungsausgleich, Zahlung einer Summe aus gemeinsamem Vermögen an mich, weil selbständig.
Seit 02/2008 lebt meine Ex-Frau in einer verfestigten eheähnlichen Lebensgemeinschaft, hat mit ihrem Partner mehrere Immobilien erworben, die sie vermietet. Kann ich das 'Nicht-mehr-zu-Kindesunterhalt-berechtigt-sein' gegenüber meiner Frau/meinem Adoptivsohn durchsetzen und wenn ja, wie?

Vielen Dank XXXXX XXXXX schnelle Antwort!
MfG
T.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

§ 1579 BGB greift nicht beim Kindesunterhalt.

 

Dies gilt nur für den Ehegattenunterhalt und auf diese wurde ja gegenseitig verzichtet. Für den Adoptivsohn sind Sie weiterhin unterhaltspflichtig.

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für Ihre schnelle Antwort!
Bin, wie schon gesagt, beruflich selbständig und mache gerade eine 'Saure-Gurken-Zeit' durch. Mein Sohn ist (noch) 15, in welcher Höhe muss ich Kindesunterhalt zahlen?
Können etwaige Forderungen - etwa durch das Heranziehen der DT, die einen höheren Unterhalt festsetzt als ich im Moment zahle - auch rückwirkend geltend gemacht werden?

Herzlichen Dank vorab,
T.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

rückwirkend kann höherer Unterhalt nur gefordert werden, wenn es einen sogenannten dynamischen Titel gibt, d.h. einen der einen bestimmten Prozentsatz des Mindesunterhalts festschreibt, da dieser automatisch an den Tabellenänderungen teilnimmt. Im Übrigen nur

ab dem Zeitpunkt der Aufforderung einen höheren Betrag zu zahlen.

 

Der Mindesunterhalt für Ihren Sohn würde derzeit (Zahlbetrag) 426 € - 92 € staatl.Kindergeld, mithin 334 €.