So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich werde (einziger Sohn) Alleinerbe eines Hauses sein, das

Kundenfrage

Ich werde (einziger Sohn) Alleinerbe eines Hauses sein, das meiner verwitweten Mutter gehört. Ein Testament hat sie nicht gemacht. Sie ist wegen fortgeschrittener Demenz nicht mehr geschäftsfähig. Ich plane zum Werterhalt des Hauses erhebliche Eigenmittel zu investieren und bin verheiratet. Was passiert, falls ich vor meiner Mutter sterben sollte? Wäre das eingesetzte Geld dann für meine Frau verloren, da sie nach meinem Tod nicht in der gesetzlichen Erbfolge erscheint?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich zu Ihren Fragen sehr gerne wie folgt Stellung nehmen:


Diese Vermutung ist vollkommen zutreffend. Sofern Sie vor Ihrer Mutter versterben sollten, würde Ihre Frau wieder etwas von Ihren investierten Eigenmitteln zurückerhalten noch Eigentumsrechte an dem Grundstück geltend machen.


Sie stellen nämlich in erbrechtlicher Hinsicht das Bindeglied zwischen Ihrer Mutter und Ihrer Frau dar , sofern Ihre Mutter vor Ihnen verstirbt und Sie vor Ihrer Frau versterben sollten.


Sofern nämlich Ihre Mutter stirbt, würden Sie gemäß Paragraph 1924 BGB Alleinerbe sein nach Ihrer Schilderung.


Sofern sie dann wiederum versterben würden, würde Ihre Frau gem. §§ 1371,1931 BGB Erbin werden.


Das Ihre Frau aber etwas erhellt insbesondere von dem Hausgrundstück würde voraussetzen, dass Sie von Ihnen erbt. Sollten Sie aber vor Ihrer Mutter versterben, so würde Ihre Mutter allenfalls von Ihnen etwas erben, Ihre Frau wäre aber vollkommen außen vor.




Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Bei Bedarf fragen Sie gerne nach.

Ich hoffe Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag !




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774

Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke für die Antwort, die in der Sache so ist, wie ich es befürchtet habe aber jetzt habe ich Klarheit. Das ist mir den eingesetzten Betrag definitiv wert. Trotzdem noch ein Nachtrag bzw. eine Nachfrage: Aufgrund einer (zu einer Zeit als meine Mutter noch geschäftsfähig war im Beisein eines unabhängigen Zeugen erstellten) Vorsorgevollmacht (nicht notariell beglaubigt) vertrete ich meine Mutter in allen Belangen. Als Vorabklärung noch die Frage: Könnte ich den für die Sanierung, Renovierung des Hauses aufzuwendenden Betrag meiner Mutter als "zweckgebundenes Darlehen" leihen, um ihn für den Fall des Falles zu sichern. Falls das prinzipiell möglich wäre, würde ich das Thema dann allerdings durch einen notariellen Vertrag sichern wollen.

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Es tut mir leid, dass in meine Antwort nicht zusagt, sie entspricht allerdings der Gesetzeslage.

Sicherlich können Sie mit Ihrer Mutter im Rahmen der allgemeinen Vertragsfreiheit einen solchen Darlehensvertrag machen. Es ist ja schließlich das Haus ihrer Mutter, in welches Sie investieren und dementsprechend auch den Wert des Hausgrundstückes steigern.

Aus Sicherheitsgründen empfehle ich Ihnen auch dringend einen solchen Vertrag notariell zu beglaubigen und gegebenenfalls auch beim Notar hinterlegen zu lassen.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben auch wenn ich es bedaure Ihnen keine positivere Mitteilung geben zu können.

Ansonsten wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja, danke für die Beantwortung auch des zweiten Teils meiner Frage. Vielleicht habe ich meine erste Antwort an Sie falsch formuliert. Ihre Antwort war für mich absolut in Ordnung, es ist nur die Rechtslage, die mir in diesem speziellen Fall (aus vermutlich nachvollziehbaren, persönlichen Gründen) nicht zusagt. Ich wünsche Ihnen auch einen angenehmen Abend und werde bei nächster Notwendigkeit gerne wieder auf Ihren Rat zurück greifen.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre nette Rückantwort. Ich habe es auch so verstanden, dass Sie über die Rechtslage nicht gerade erfreut sind. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
Sehr gerne dürfen Sie sich natürlich auch in Zukunft an mich wenden. Ansonsten wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und verbleibe

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774