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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3652
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe einen Barscheck bei der Bank am 15.12.09 eingereicht,

Kundenfrage

Ich habe einen Barscheck bei der Bank am 15.12.09 eingereicht, dann habe ich direkt bei meiner Bankfiliale nachgefragt ab wann das Geld sicher zur Verfügung steht. Laut einer Mitarbeiterin sei das Geld nach 2 Tagen durch den Scheckaussteller nicht mehr zurück zu holen. Am 17.12.09 ließ ich mir das Geld in bar auszahlen. Am 18.12.09 wurde dann das Geld zurück gebucht. Jetzt habe ich ein Minus von über € 8.000,-- auf meinem Konto und die Bank sagt jetzt, sie habe das Geld nur unter Vorbehalt ausgezahlt, dies hat mir vorher keiner gesagt. Da es sich hier um einen Scheckbetrug handelte und es zu einem Prozess kam, bei dem ich ausgesagt habe, sagte mir der Richter, dass das Konto schon seit 4 Jahren nicht mehr existiert. Da ich auch noch ein anderes Konto bei der Bank habe, kann mir die Bank meine Kontokarte dafür sperren und was kann ich jetzt tun ? Und muss ich die Geschäftsbedingungen dazu kennen und mich selbständig informieren?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

In den AGB der Bank wird geregelt sein, dass die Einlösung von Schecks nur unter Vorbehalt erfolgt, die Rückbuchung also möglich ist, wenn der Scheck nicht gedeckt ist.

Hinsichtlich der wirksamen Einbeziehung der AGB in den Girovertrag gilt § 305 Abs. 2 BGB:

"Allgemeine Geschäftsbedingungen werden nur dann Bestandteil eines Vertrags, wenn der Verwender bei Vertragsschluss

1. die andere Vertragspartei ausdrücklich oder, wenn ein ausdrücklicher Hinweis wegen der Art des Vertragsschlusses nur unter unverhältnismäßigen Schwierigkeiten möglich ist, durch deutlich sichtbaren Aushang am Orte des Vertragsschlusses auf sie hinweist und

2. der anderen Vertragspartei die Möglichkeit verschafft, in zumutbarer Weise, die auch eine für den Verwender erkennbare körperliche Behinderung der anderen Vertragspartei angemessen berücksichtigt, von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen

und wenn die andere Vertragspartei mit ihrer Geltung einverstanden ist."


Es reichte also schon der Aushang der AGB in den Bankräumen.

Ich bedauere, Ihnen keine hoffnungsvollere Auskunft geben zu können.


Verändert von RA Krueger am 13.06.2010 um 12:34 Uhr EST