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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 882
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe von meinem Finanzamt

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe von meinem Finanzamt ein Schreiben erhalten mit einer "Anfrage nach zutreffender Erfassung der Beiträge an berufsständische Versorgungseinrichtungen ",
es würden dem Finanzamt Unterlagen vorliegen dass in den Jahren 2005,2006,2007,2008 Beiträge unter Umständen doppelt erfasst wurden.
Jetzt soll ich noch einmal die Beitragsbescheinigungen der Jahre 2005 - 2008 zur Prüfung einreichen, obwohl diese dem Finanzamt mit der jeweiligen Steuererklärung vorlagen und mir zurück gesandt wurden. Bin ich dazu verpflichtet und kann mir daraus ein Nachteil entstehen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. BurghardCustomer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

Sie sollten unbedingt Kontakt zu Ihrem Steuerberater aufnehmen. Es läßt sich von hier aus nicht einschätzen, ob hier eine Doppelerfassung erfolgt ist oder nicht. Hierzu müssten Sie Ihre Steuererklärungen für die besagten Jahre duchsehen.

 

Vom Grundsatz her ist zu sagen, dass, soweit die Bescheid der besagten Jahre unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen (ist auf dem Bescheid) vermerkt, können nachträglich steuerrelevante Sachverhalte nachgeprüft und gegebenenfalls geändert werden.

 

Wenn Sie nicht mirwirken, kann Ihnen eine Betriebsprüfung drohen.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

 

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

das FA kann die Einkommensteuerbescheide bis zum Ablauf der vierjährigen Festsetzungverjährungfrist aus § 169 Abs. 1 AO ändern und eine Steuernachzahlung gegen Sie nachträglich festsetzen, wenn die doppelte Erfassung der berufsständischen Beiträge an die berufsständischen Versorgungseinrichtungen zu einer zu niedrigen Einkommensteuer in den von ihnen genannten Steuerjahren geführt hat. Sie sind deshalb und im Rahmen ihrer steuerrechtlich bestehenden Mitwirkungspflicht verpflichtet, dem FA noch einmal die Beitragsbescheinigungen für die entsprechenden Steuerjahre vorzulegen. Das FA kann dann, wenn es aufgrund der Vorlage der Beitragsbescheinigungen feststellt, sich durch den doppelten Ansatz der Beiträge zu den berufsständischen Versorgungseinrichtungen verrechnet und deshalb zu niedrige Einkommensteuern gegen Sie festgesetzt hat, die Steuerbescheide nachträglich ändern und Steuernachzahlungen gegen Sie festsetzen. Dies ist aber nur bis zum Ablauf der 4 jährigen Änderungsfrist für Einkommensteuern möglich. Deren Lauf beginnt für jedes der von Ihnen genannten Steuerjahre mit Schluss des Jahres, in dem durch Sie die jeweilige Einkommensteuererklärung beim FA eingereicht wurde. Sollten die Einkommensteuerbescheide unter einem Nachprüfungsvorbehalt stehen, können diese ebenfalls durch das Finanzamt innerhalb von 4 Jahren mit Schluss des Jahres, in dem die Einkommensteuererklärungen jeweilos durch Sie beim FA eingereicht wurden, geändert und entsprechende Steuernachzahlungen gegen Sie festgesetzt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

Rechtsanwalt



Verändert von KSRecht am 13.06.2010 um 14:14 Uhr EST
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 882
Erfahrung: Steuerrecht, Zivilrecht
K. Severin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX Kollegen, der das gleiche, allerdings mit schöneren Worten gesagt hat.

 

Mit freundlichen Grüßen

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