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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16970
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ich bessitze ein Nutungsrecht an einem Waldgrundst ck. Das

Kundenfrage

Ich bessitze ein Nutungsrecht an einem Waldgrundstück.
Das Nutzungsrecht hat eine Höhe von 1000€.
Da ich ich Kosten für die Holzwerbung habe, ist mein Ertrag natürlich niedriger
wie das obengenannte Nutzungsrecht. (1000€ - 300€ = 700€)
Da ich das Nautzungsrecht ablösen lassen will ha ich folgende Frage:
Der Eigntümer sagt, er entschädigt mich mit 700€ x 15Jahre.
Ich bin der Meinung, dass ich einen Rechtsanspruch von 1000€ x 15 jahre besitze.
Bin ich richtig mit meiner Behauptung?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich zu Ihren Fragen sehr gerne wie folgt Stellung nehmen:



Genau wie die konkrete Höhe des Nutzungsrechts haben sie hier leider keinen gesetzlich genau festgelegten Anspruch. Im Endeffekt ist alles Verhandlungssache.


Ihre Argumentation finde ich jedoch überzeugender, da es ja hier hier darum gehen soll, dass man ihnen ihr Nutzungsrecht abkauft. Das Nutzungsrecht als solches ist ja nun mal 1000 € und nicht nur 700 € wert. Ebenfalls hat das Nutzungsrecht nur indirekt etwas wenn überhaupt mit der Holzwerbung zu tun.


Sie sollten sich noch einmal mit dem potentiellen Erwerber treffen um gegebenenfalls versuchen sich in der Mitte zu treffen. Es ist wie bereits gesagt Verhandlungssache.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Bei Bedarf fragen Sie gerne nach.


Ich hoffe Ihre Frage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!





Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774





Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Eine Frage habe ich noch.

Was gibt es für eine Rechtsgrundlage auf ein Nutzungsrecht?

Können überhaupt Aufwendungen dem Nutzungsrecht gegengerechnet werden?

Mit freundlichen Grüßen

KW

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.
Bei einem Nutzungsrecht handelt es sich normalerweise um eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit, also ein so genanntes Nießbrauchsrecht.
Ein solches kann vertraglich vereinbart werden oder im Grundbuch eingetragen werden, um wirksam zu werden.

Das Nießbrauchsrecht ist im bürgerlichen Gesetzbuch und zwar in den Paragraphen
§§ 1030 BGB geregelt. das Gesetz unterscheidet zwischen einem Nießbrauchrecht an einer Sache, einer Immobilie oder an einem Recht. In ihrem Fall geht es um ein Waldgrundstück, also voraussichtlich um eine Immobilie

Einen gesetzlichen Ersatzanspruch für Aufwendungen in Bezug mit dem Nutzungsrecht gibt es grundsätzlich nicht. Nichts desto trotz sollten sie dieses in die Vertragsverhandlungen einfließen lassen, sofern sie in Bezug auf das Nutzungsrecht Aufwendungen hatten, die ja schließlich auch dem Erwerber zugute kommen würden.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und viel Erfolg für die Verhandlungen!
Bitte seien Sie auch noch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort, damit ich für meine Rechtsberatung bezahlt werde.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Bitte beantworten Sie noch gnau die Frage mit der Nutzung.

Wenn ein bestimmter Nutzungsbetrag errechnet wird, wodurch kann er gemindert werden.

Die Berechnung erfolgt über die Fläche und dem Zuwachs, bzw. über den tatsächlichen Verkauf der letzten 15 Jahre.

Die angefallenen Kosten bei der tatsächlichen "Ernte" können ebensowenig angerechnet werden wie die geschätzten.

Ist das so richtig?

Nutzung ist Nutzung und Ertrag ist Nutzung abzüglich Aufwand.

Mit freundlichen Grüßen

KW

 

 

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern nehme ich ergänzend wie folgt Stellung:

Das Problem, dass Sie zwar grundsätzlich auf die 1.000 € Nutzungsrecht bestehen können. Der Eigentümer muss dies aber nicht annehmen und kann Ihnen auch nur die 700 € anbieten.
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16970
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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