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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich m chte mein Arbeitsverh ltnis durch einen Aufhebungsvertrag

Beantwortete Frage:

Ich möchte mein Arbeitsverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag beenden, da ich meine Kündigungsfrist von Monaten nicht einhalten kann, weil ich eine neue Tätigkeit schon zum 15.6. beginne.Dies wurde mir aus krankheitsbedingten Gründen von meinem Arzt empfohlen. Mein Arbeitgeber ist nur einverstanden damit, wenn ich auf meinen mir noch zustehenden anteilmäßigen Urlaub von 12 Tagen verzichte, da ich noch einige Minusstunden habe (welche aber nicht dem Urlausanspruch entsprechen, sondern weniger), für die Minusstunden kann ich nichts, denn die Dienstpläne wurden nicht von mir, sondern von der PDL geschrieben. Mein Chef will dann im Aufhebungsvertrag festlegen, dass ich somit keinerlei Rechte und Ansprüche mehr stellen kann. Ist er berechtigt dazu? Ich sehe es fast als Erpressung an, doch ohne mein Einverständnis läßt mich mein Arbeitgeber nicht gehen! Bevor ich etwas unterschreibe, möchte ich mir bei Ihnen Rat holen!Ich bin seit 16 jahren bei einem amb. Pflegedienst beschäftigt.
Danke!
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich zu Ihren Fragen sehr gerne wie folgt Stellung nehmen:


Eine Erpressung im strafrechtlichen Sinne liegt hier nicht vor. Nach dem Gesetz haben sie sicherlich einen Anspruch diese 12 Urlaubstage zu bekommen beziehungsweise eine Entschädigung, falls sie diese nicht mehr in Anspruch nehmen können.



Auf der anderen Seite könnte Ihr Arbeitgeber aber durchaus darauf bestehen, dass sie bis zum Ablauf der Kündigungsfrist bei ihm bleiben.



Er ist nicht verpflichtet mit ihnen einen Aufhebungsvertrag zu schließen. Im Endeffekt ist also alles Verhandlungssache. Sie sollten also noch einmal versuchen sich mit dem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen und sich gegebenenfalls in der Mitte zu treffen, wonach sie beispielsweise auf sechs Urlaubstage verzichten. Sie sollten es zumindest versuchen.



Nach ihrer Schilderung gehe ich aber nicht davon aus, dass es sich lohnt , ihre neue Arbeitsstelle zu gefährden beziehungsweise nicht zu erhalten, nur weil sie auf die 12 Urlaubstage bestehen. Es ist halt wie bereits gesagt Verhandlungssache und rechtlich durchaus möglich einen Verzicht insoweit zu vereinbaren.




Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Bei Bedarf fragen Sie gerne nach.


Ich hoffe Ihre Frage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag!





Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774





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