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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, bin Katzenz chterin seit 3 Jahren, und hatte ca. 7

Beantwortete Frage:

Hallo,
bin Katzenzüchterin seit 3 Jahren, und hatte ca. 7 Würfe. Letztes Jahr hatte ich wohl doppeltes Pech, bin also 3 mal beim Veterinäramt aufgefallen, sie sagten mir dann als sie hier waren 1. Meine Hp sei gewerblich ausgelegt, und 2. dürfte ich nur eine bestimmte Anzahl Katzen verkaufen ohne dass es gewerblich wäre. Hatte bis dahin gerade mal eine 2. Kätzin für die Zucht gekauft. Aber mein Kater den ich nicht händeln konnte (hatte mir die rechte Hand wegen ihm gebrochen und konnte ihn nicht fassen). Ich bat das Tierschutzheim um Hilfe die vergasen mich erst mal und dann war es zu spät er deckte und ich hatte 17 Jungtiere, wurde dann angezeigt und musste meine Katzen verschenken trotz das alles noch im Rahmen war laut Vet.amt. Musste unterschreiben dass ich keine mehr verkaufe und erst die Sachkunde Prüfung machen soll Strafandrohung mit 25000 E. Ich seh das aber nicht ein, da ich jetzt ja nur noch 2 Würfe im Jahr habe und keinen Kater mehr.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich zu Ihren Fragen sehr gerne wie folgt Stellung nehmen:


Dafür, dass ihre Katzen insgesamt 17 Jungen bekommen haben, kann man sie selbstverständlich nicht bestrafen.


Auf einem anderen Blatt steht natürlich die Frage nach der Gewerblichkeit und damit der Anmeldepflicht.Sofern Sie beabsichtigen sieben Katzen zu verkaufen auch wenn diese aus einem Wurf stammen, handelt es sich unbezweifelbar u8m einen gewerblichen Handel,So dass eine entsprechende Anmeldepflicht haben.


Ganz nebenbei bemerkt weiß ich nicht, ob sie das mit der Änderung ihres Namens tatsächlich ernst meinen. Eine Namensänderung kommt hier allerdings auf keinen Fall in Betracht.

Eine Namensänderung ist grundsätzlich nur nach dem so genannten Namensänderungsgesetz möglich. Hiernach kann ein Name grundsätzlich nur dann geändert werden, wenn es für den Träger unzumutbar ist, etwa weil er deshalb immer beleidigt wird oder dergleichen.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Bei Bedarf fragen Sie gerne nach.


Ich hoffe Ihre Frage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag!





Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774





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