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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17095
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Bei einer Insolvenz verlangt die Bundesagentur f r Arbeit nach

Beantwortete Frage:

Bei einer Insolvenz verlangt die Bundesagentur für Arbeit nach §38-1 15.000 Euro Insolvenzgeld.Was bedeutet das konkret?
Liebe Grüße
Fremr
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Geht ein Unternehmen in Insolvenz können die Arbeitnehmer bei der Bundesagentur für Arbeit das Insolvenzgeld als Ersatz für ihren Lohn verlangen.

Dieses Geld kann die Bundesagentur für Arbeit u.U. als Forderung bei der insolventen Firma geltend machen bzw. zur Insolvenztabelle anmelden.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Das Problem besteht aber darin, dass es sich nur um ein Gewerbe nach § 14GEW

ohne Angestellte handelt und der Verdienst bei 315 Euro liegt (auf 6 Veranstaltungen)

Das Amtsgericht hat eine Tabelle nach § 175(mit unerlaubter Handlung) gesandt.

Ich weiß nicht, was das bedeutet.

Fremr

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wenn die Bundesagentur keine Forderungen gegen das Gewerbe hat, können auch keine Kosten verlangt werden.

Sie sollten mal nachfragen, um welche Forderung es geht.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Was bedeutet § 175(mit unerlaubter Handlung)? Es wurde alles offengelegt.Das Arbeitsamt hat sich ohne Mitteilung an den Insolventen beim Amtsgericht mit der Forderung gemeldet.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
§ 175
Tabelle

(1) Der Insolvenzverwalter hat jede angemeldete Forderung mit den in § 174 Abs. 2 und 3 genannten Angaben in eine Tabelle einzutragen. Die Tabelle ist mit den Anmeldungen sowie den beigefügten Urkunden innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums, der zwischen dem Ablauf der Anmeldefrist und dem Prüfungstermin liegt, in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht der Beteiligten niederzulegen.

(2) Hat ein Gläubiger eine Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung angemeldet, so hat das Insolvenzgericht den Schuldner auf die Rechtsfolgen des § 302 und auf die Möglichkeit des Widerspruchs hinzuweisen.

Solche Forderungen aus unerlaubter Handlung können auch nach dem Insolvenzverfahren noch geltend gemacht werden.

raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.