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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wegen schlechter Auftragslage

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
wegen schlechter Auftragslage wurde mir heute bekannt gegeben, dass ich einen Änderungsvertrag unterschreiben soll. Meine Arbeitszeit soll ab sofort, auf ein Jahr befristet, statt 40 Std./Woche auf 20 Stunden je Woche verkürzt werden. (Weitere Kurzarbeit kann trotzdem möglich sein) Wie soll ich mich verhalten? Man drängt mich zur Unterschrift- welche Frist habe ich bis zu einer Entscheidung? Welche Nachteile bringt mir eine Akzeptanz des neuen Vertrages? Macht es Sinn, wenn ich nach Ablehnung des neuen Vertrages die Kündigung bekomme, eine Kündigungsschutzklage zuerheben? Ich arbeite ca.35 Jahre in der Firma, bin 58 Jahre alt. Mit freundlichem Gruß: Claudia
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:



Aus der Ferne ist es schwer zu beurteilen, wie Sie sich richtig zu verhalten haben. Jedenfalls will Ihr Arbeitgeber Sie zur Unterschrift des Änderungsvertrages bewegen.

Der Nachteil läge für Sie darin, dass der Arbeitsvertrag auf ein Jahr befristet wäre.


Eine Frist innerhalb derer Sie eine Entscheidung darüber zu fällen haben, ob Sie dem Änderungsvertrag zustimmen oder nicht, gibt es nicht.


Hinsichtlich des Kündigungsschutzes ist § 4 Satz 1 KSchG zu beachten:

"Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist."

Bei Versäumung dieser Dreiwochenfrist hat idR der Arbeitgeber gute Chancen, im Verfahren zu obsiegen. Insoweit wird sich der Arbeitgeber auch nicht mehr auf eine Abfindung einlassen, so dass generell überlegt werden muss, Kündigungsschutzklage zu erheben.

Sie sollten überlegen überlegen, die Unterschrift unter den Änderungsvertrag mit einem Abfindungsvergleich zu verbinden, da nach Ablauf der einjährigen Befristung Ihr Arbeitgeber keinen Vertrag anbieten wird.

Ich rege aber dringend an, die Sache einem Kollegen zu übertragen, um ein für Sie bestmögliches Ergebnis herauszuholen.




Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen bitte noch meine Antwort akzeptieren, damit eine Abrechnung erfolgen kann, sowie eine Bewertung abgeben.

RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Können Sie mir bitte noch mitteilen, wie die eventuelle Leistung des Arbeitslosengeldes berechnet wird.Ich habe etwas über "Bestandsschutz" des früheren Gehaltes gehört.
Wie ist dort die Regelung?
Mit freundlichem Gruß: Claudia Reibetanz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Maßgeblich für die Höhe des Arbeitslosengeldes ist das Bemessungsentgelt. Dieses Entgelt ergibt sich aus dem durchschnittlich auf den Tag entfallenden beitragspflichtigen Arbeitsentgelt, das der Arbeitslose im Bemessungszeitraum erzielt hat und wird aus dem Bruttoentgelt errechnet.

Das Leistungsentgelt ergibt sich schließlich aus dem Bemessungsentgelt abzüglich