So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Schröter.
RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7713
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Schröter ist jetzt online.

habe am 19. 05 2010 eine nr von visioncom angerufen das gespr ch

Kundenfrage

habe am 19. 05 2010 eine nr von visioncom angerufen das gespräch dauerte ca 2-3 min jetzt kommt eine rechnung ins haus von 72.00 euro muss ich die bezahlen oder reicht es wenn ich widerrufe
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

 

Sie sollten in jedem Fall der Rechnungen und weiteren Mahnungen widersprechen, da Sie keine entgeltlichen Leistungen in Anspruch nehmen und auch auch keinen Vertrag geschlossen haben. Auch die AGB´s die Ihnen nicht zur Kenntnis gelangt sind und einen Zahlungsanspruch bewirken sollen, sind wegen der überraschenden Klausel unwirksam.

 

In jedem Fall sollten Sie einen vermeintlichen Vertrag wiederrufen und hilfsweise kündigen.

 

Eine Zahlungsverpflichtung besteht aufgrund des fehlenden Vertragsschlusses jedenfalls nicht. Der mögliche Verweis des Unternehmens auf die AGB´s für eine vertragliche Bindung ist nicht berechtigt, da die AGB´s nicht Vertragsbestandteil geworden sind, bzw. entsprechende Klausel unwirksam sein durften.

 

Sollte der hierfür bekannte Rechtsanwalt oder ein Inkassounternehmen versuchen Sie mit drohenden Schreiben, wie hier mit der Androhung einer Strafanzeige, zur Zahlung aufzufordern, sollten Sie standhaft bleiben.

 

Auf keinen Fall ist der eingeforderte Betrag zu zahlen.

 

Sollten die Zahlungsaufforderungen nicht enden, besteht die Möglichkeit eine Feststellungsklage einreichen, mit dem Antrag festzustellen, dass keine Zahlungsverpflichtung besteht.

 

Auch eine Strafanzeige wäre denkbar. Dann sollte die Sache erledigt sein.

RA Schröter und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für die Hilfe habe wiedersprochen und hilfsweise gekündigt. in e-mail form.dürfte reichen hoffe ich.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Schicken Sie zur Sicherheit ein Schreiben per Post hinterher.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz