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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Ich habe von Januar 2004 bis August 2008 versicherungspflichtig

Kundenfrage

Ich habe von Januar 2004 bis August 2008 versicherungspflichtig in Irland gearbeitet und von Oktober 2008 bis Juli 2009 versicherungspflichtig in der Schweiz gearbeitet. Dann bin ich arbeitslos geworden, habe in der Schweiz von Juli bis November ALG bekommen und im Dezember 2009 bin ich nach D zurückgekehrt. Die Arge lehnt meinen Antrag auf ALG ab mit der Bergründung ich hätte vor dem 1.12 2009 keine 12 Monate versicherungspflichtig gearbeitet und die Zeit, die ich in Irlang gearbeitet habe, könnte nicht berücksichtigt werden.
Ist das korrekt, macht da ein Einspruch Sinn?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Um Anspruch auf ALG in Deutschland zu haben, muss man tatsächlich vorher 12 Monate am Stück in Deutschland in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gestanden haben oder aber freiwillig in diese Versicherung eingezahlt haben.

Da diese Voraussetzungen hier nicht vorliegen, besteht grundsätzlich auch kein Anspruch auf ALG.

Sie sind gehalten, sich beim Sozialamt Wohngeld und andere Hilfen zu beantragen.

Ein Widerspruch gegen den ablehnenden Bescheid macht daher wenig Sinn.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Was ist mit sozialversicherungsabkommen zwischen EU und EFTA Staaten? In der Schweiz gilt auch, dass man 12 Monate versichert sein musste, es waren nur 9 und dort hat man auch die irische Zeit anerkannt, wieso geht das in D nicht?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Es gibt ein solches Abkommen zwischen der Schweiz und Deutschland.

Das bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und der EU, das am 01.06.2002 in Kraft getreten ist, regelt auch die „Übernahme“ von zuvor in der Schweiz tätigen Arbeitnehmern in die deutsche Arbeitslosenunterstützung.

Allerdings sind auch so die 12 Monate Voraussetzung, sie hatten nach eigenen Angaben nur 9.

Da das Widerspruchsverfahren kostenfrei ist, steht dem nichts im Weg, dennoch Widerspruch einzulegen und die Sache nochmal prüfen zu lassen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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