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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

was gibt es f r Gesetze hierzu, von meiner Seite aus und auch

Kundenfrage

was gibt es für Gesetze hierzu, von meiner Seite aus und auch von meiner Tochter?
Könnten wir, im Ernstfall, vor Gericht gehen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

dies ergibt sich aus §§ 427, 426 BGB. Da Sie beide den Darlehensvertrag unterzeichnet haben, haften sie mangels anderer Vereinbarung für alle sich aus dem Vertrag ergebenden Forderungen als Gesamtschuldner, also auch für eine Vorfälligkeitsentschädigung. "Etwas Anderes" kann sich in Ihrem Fall aus der geschlossenen Scheidungsfolgenvereinbarung ergeben. Hier käme es auf den Wortlaut an. Nur in dem Fall, dass einen andere Vereinbarung vorläge, würde ein Rechtsstreit lohnen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn die Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

 

 

sorry,

 

was für ein darlehensvertrag?

meine frau will wegziehen und meine tochter nicht!

was gibt es da für gesetzte?

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die Tochter bei der Mutter lebt, so übt die Mutter grundsätzlich auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht aus. Für Sie gibt es daher zwei Möglichkeiten:

Wenn gemeinsames Sorgerecht besteht können Sie eine gerichtliche Entscheidung darüber herbeiführen, wer von ihnen beiden (Vater oder Mutter) in der Frage, wo das Kind bei Wegzug verbleiben soll, entscheiden darf. Das Gericht würde dann einem von ihnen die Entscheidungsbefugnis hierüber übertragen.

Wenn gemeinsames Sorgerecht nicht besteht, sieht es in der Tat schlecht aus. In dem Fall hat die Mutter die alleinige Entscheidungsbefugnis über den Aufenthalt der Tochter. Hier wäre allenfalls möglich, der Mutter das Sorgerecht zu entziehen und per Gerichtsurteil auf Sie übertragen zu lassen. Hier sind die Hürden allerdings sehr hoch. Allein der Umstand, dass die Kindsmutter wegziehen will, wird als Grund nicht ausreichen, das Sorgerecht auf Sie zu übertragen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn die Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA