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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Anfang des Monats M rz 2010 erhielt ich von einer Firma Antassia

Kundenfrage

Anfang des Monats März 2010 erhielt ich von einer Firma Antassia eine freundliche eMail, ich hätte ihre gute Software in Benutzung und müsste nun doch endlich die Kosten dafür überweisen. Es wurde ein Betrag von etwa 80 € angegeben. Ich habe nie von dieser Firma ein Programm bestellt oder benutzt. Ich hielt es für einen Irrtum. Nach der dritten eMail Mahnung aber wurde mir mit einem Rechtsanwalt gedroht. Darauf hin habe ich bei der hiesigen Polizeidienststelle in Düsseldorf Benrath Strafanzeige gemacht und auf Empfehlung der Polizeidienstestelle dieser Firma Antassia einen eingeschriebenen Brief per Rückschein und Unterschrift gemacht. Heute nun erhielt ich von einem Rechtsanwalt Olaf Tank aus Osnabrück eine Rechnung über 138 €. Muss ich diese Summe bezahlen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es empfiehlt sich, schriftlich gegen den Zahlungsanspruch Stellung zu nehmen. Da ich den Inhalt des von Ihnen bereits verfassten Schreibens nicht kenne, sollte ein nun zu verfassendes und ebenfalls per Einschreiben mit Rückschein zu versendendes Schreiben folgenden Inhalt haben:

Sie sollten ggü. dem Anspruchsteller erklären, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben. Weiterhin erklären Sie, dass Sie hilfsweise ein Vertragsangebot wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums anfechten, der ein Vertrag daher nicht zustandegekommen sei. Darüber hinaus schreiben Sie, dass Sie ein Vertagsangebot nach §§ 355, 312d BGB widerrufen und die Widerrufsfrist nicht abgelaufen sei, weil Sie nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden seien. Wenn Sie dann noch hilfsweise die sofortige Kündigung erklären, haben Sie alles getan, was einem unbegründeten Anspruch vorgerichtlich entgegengehalten werden muss.

Für den Vertragsschluss ist der Anspruchsteller beweispflichtig. Er muss im Streitfalle nachweisen, dass Sie den Vertrag übers Internet geschlossen haben. Darüber hinaus muss er beweisen, dass Sie ordungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt worden sind. Im Übrigen muss für Sie klar ersichtlich gewesen sein, dass Sie einen entgeltlichen Vertrags abschließen. Sollte daher der Hinweis auf die Zahlungspflicht "versteckt" gewesen sein, sind Sie nicht zahlungspflichtig.

Im Übrigen sollten Sie dann, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid oder aber eine Klage zugesandt wird, einen Anwalt einschalten, der Unterlagen sichten kann. Im Falle der Zustellung eines Mahnbescheides beachten Sie bitte, dass die Vollstreckung erfolgen kann, wenn Sie nicht innerhalb von zwei Wochen Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingelgen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich Sie, die Antwort zu akzeptieren. Nur so kann eine Abrechnung erfolgen. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich habe Ihnen Ihre Frage beantwortet, trotzdem haben Sie die Antwort bislang nicht akzeptiert. Gibt es hier ein Problem oder haben Sie noch eine Nachfrage? Falls nicht, akzeptieren Sie bitte die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte akzeptieren Sie die Antwort, damit die Abrechnung erfolgen kann. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA