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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26191
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Tochter hat gestern den 17.05.2010 mit der Arbeitsaufnahme

Kundenfrage

Meine Tochter hat gestern den 17.05.2010 mit der Arbeitsaufnahme begonnen und ihren Arbeitsvertrag ( der von beiden Seiten noch nicht Unterschrieben ist) ausgestellt mit dem Antrittsdatum von 10.05.2010 bekommen.Nun möchte sie wieder kündigen, da die mündlichen Versprechungen nicht mit dem schriftlichen Vertrag übereinstimmen.Kündigungsfrist laut Vertrag in der Probezeit zwei Wochen.Der Vertrag ist mit einer mtl.Arbeitszeit von 80 Stunden.Meine Tochter hat einen 2 jährigen Sohn der untergebracht werden muss.Sie ist von einer Arbeitszeit von wöchentlich 20 Std.ausgegangen.Nun hat sie gestern bei Arbeitsantritt erfahren dass sie diese Woche jeden Tag arbeiten muss.Hätte sie das vorher gewusst hätte sie diese Arbeit gar nicht angenommen ausserdem wurde ihr versprochen das sie zum 1.08 in eine für sie nähergelegene Filiale wechseln kann was laut Vertrag nun nicht möglich ist.Meine Frage müssen die vierzehn Tage Kündigungszeit voll gearbeitet werden?Wann kann sie frühestens aufhören kann.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Auch ohne Unterzeichnung ist ein wirksamer Arbeitsvertrag durch Arbeitsaufnahme zustandegekommen. Der Inhalt des Arbeitsvertrages bestimmt sich dann nach den mündlich getroffenen Vereinbarungen, da der vom Arbeitgeber vorgelegte Arbeitsvertrag nicht unterschrieben wurde. Ihre Tochter sollte daher auf die mündlich getroffenen Vereinbarungen beharren und den Arbeitsvertrag nicht unterzeichnen. Da mündliche Vereinbarung und schriftlicher Arbeitsvertrag voneinander abweichen, gehe ich davon aus, dass der Vertrag von Seiten des Arbeitgebers gekündigt werden wird.

Während der 14 Tage Kündigungsfrist muss Ihre Tochter in jedem Falle leider voll arbeiten, so wie mündlich vereinbart. Der Arbeitgeber kann sie jedoch während der Kündigungsfrist von der Arbeit freistellen.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick gegeben zu haben und bitte meine Frage zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

Elfriede Benczek
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Keine Ursache !


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