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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Ich habe zu DDR Zeiten 1988 vom Magistrat Berlin ein Schreiben

Kundenfrage

Ich habe zu DDR Zeiten 1988 vom Magistrat Berlin ein Schreiben bekommen mit der Aufforderung, dass meine Familie einen einheitlichen Familiennamen annimmt. Ich hatte am 25 11,1985 in Kuba einen Kubaner mit Nachnamen Esquirol Leon geheiratet, Ich behielt meinen damaligen Nachnamen Lopez Fernandez. Dieser Nachname erhielt ich gemeinsam mit meinen beiden Kindern in Leipzig, da ich dort einen kubanischen Bürger heiratete. Ich habe mich dann in Kuba scheiden lassen und am 25. 11 1988 einen anderen Kubaner geheiratet in Kuba. Wir sind dann als Famlie 1987/88 nach Leipozig zurück gekommen. Dort wurden wir dann von Magistrat aufgefordert einen einheitlichen Familiennamen zu übernehmen. Nun möchte ich bitte die Gesetzesgrundlage dafür wissen. Ich bin nun Witwe und habe Erbsachen in Kuba zu klären und dort möchte man nun alle Nachweise haben, so auch die Grundlage und die Bestimmung zur damaligen Namensänderung. Bitte helfen Sie mir. Freundlichst Doris Esquirol Leon
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Rechtsgrundlage dafür wäre im Zivilgesetzbuch bzw. im Familiengesetzbuch der DDR zu suchen.

§ 7 FGB regelt das Namensrecht.

§ 7. Familienname. (1) Die Ehegatten führen einen gemeinsamen Familiennamen. Sie können dem Namen des Mannes oder den Namen der Frau wählen. Die Kinder erhalten den gemeinsamen Familiennamen.

(2) Die Entscheidung der Ehegatten über ihren Familiennamen ist bei der Eheschließung zu erklären und in das Ehebuch einzutragen. Die Erklärung ist unwiderruflich.

Durch Gesetz vom 20. Juli 1990 wurde im § 7 folgender Absatz 2 neu eingefügt und der bisherige Abs. 2 wurde Abs. 3:
"(2) Der Ehegatte, dessen Familienname nicht zum gemeinsamen Familiennamen bestimmt wird, kann durch Erklärung gegenüber dem Leiter des Standesamtes dem gemeinsamen Familiennamen den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen voranstellen."


Es gibt also keine Rechtsgrundlage, nach welcher man Ihnen den Namen hätte vorschreiben dürfen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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