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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meine Tochter und insbesondere mein Schwiegersohn verbieten

Kundenfrage

Meine Tochter und insbesondere mein Schwiegersohn verbieten mir jeglichen Kontakt mit ihnen und ihren beiden Kindern (7 und 6 Jahre). Ich war vier Jahre voll in die Familie integriert und nach einem Alkoholrückfall nach vielen Jahren wurde mir jeglicher Umgang mit den Kindern untersagt. Ich sei - lt. dem von ihnen konsultierten Psychologen, der mich überhaupt nicht kennt - eine permanente Gefahr für die Kinder. Ich bin nach seit dem einmaligen Rückfall im Janunar 2009 wieder völlig trocken.
Könnte ich irgendwelche Rechte geltend machen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort

V.v.Jaruntowski
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Liebe Fragestellerin,
gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt.
Ihnen als Oma der Kinder steht ein Umgangsrecht mit Ihren Enkeln zu, wenn zwischen Ihnen eine erhaltenswürdige Bindung besteht.
Alleine die Tatsache, dass Sie einen Rückfall erlitten haben, hat keine Auswirkungen auf das Kindeswohl. Vielmehr sind wohl Ihre Tochter und Ihr Schwiegersohn enttäuscht.
Nehmen Sie Kontakt zum Jugendamt auf und schildern Sie Ihre Situation und bitten um Vermittlung. Sollte das Scheitern, bliebe nur der Weg über das Familiengericht. Günstig wäre allerdings, wenn Sie durch ärztliches Attest nachweisen könnten, dass Sie zwischenzeitlich wieder abstinent sind.
Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und würde mich über eine Akzeptanz freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Liebe Fragestellerin,
konzentrieren Sie sich einfach nur darauf, wieder in den Kontakt mit Ihren Enkelkindern zu kommen und schenken dem Psychologen der Kinder keine besondere Bedeutung. Es wäre vergebene Liebesmühe, denn gerade weil er Sie nicht kennt, kann er lediglich aufgrund der Schilderung der Kinder zu einer solchen unhaltbaren Aussage kommen.
Lassen Sie sich nicht provozieren, denn dass würde unter Umständen die Umgangsregelung mit den Enkelkindern gefährden. Auch wenn es verständlicherweise schmerzlich ist, so etwas gesagt zu bekommen, lassen Sie es nicht an sich heran.
Ich bedanke XXXXX XXXXX herzlich für den Bonus und wünsche Ihnen, dass Sie bald Ihre Enkelkinder wieder in die Arme schließen können.
Herzliche Grüße