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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16996
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Unsere Tochter ist 28 Jahre alt und wohnt noch immer bei uns

Kundenfrage

Unsere Tochter ist 28 Jahre alt und wohnt noch immer bei uns in der Wohnung (80m2) in einem Durchgangszimmer. Sie empfängt ALG II. Unser Sohn (25 Jahre) wohnt ebenfalls noch bei uns in einem Zimmer (10m2).
Die Tochter möchte und kann in eigenen Wohnraum ziehen. Die Unterstützung wurde vom Amt für Arbeit und Soziales mit der Begründung abgelehnt, daß derzeit keine Notwendigkeit des Umzuges besteht. Verweis auf § 22 SGB II und § 2 SGB II.
Für uns als Eltern sind die Wohnverhältnisse unzumutbar. Wie können wir in Widerspruch zur Entscheidung des Amtes gehen ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Bevor die Tochter umziehen möchte, muss ein Antrag auf vorherige Zustimmung nach § 22 Absatz 2 SGB II gestellt werden.

Die Norm lautet wie folgt:

(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.

Sie bzw. die Tochter müssen also begründen, warum sie umziehen möchte. Dazu können persönliche oder auch berufliche Gründen angeführt werden.

Im Widerspruch sind diese Gründen anzubringen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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