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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Mu man eine Strafe ber 40 x 40 hinnehmen f r 3 x unwillentlich

Kundenfrage

Muß man eine Strafe über 40 x 40 € hinnehmen für 3 x unwillentlich beim Schwarzfahren ertappt (und sofort online gezahlt) in einer Tarifzone, die zwei 2 Stationen vom Ziel entfernt ist (die andere Tarifzone ist durch ein Jobticket (Eigenanteil 40 %) abgedeckt? Es gibt in Frankfurt am Main (Startzone) keine Möglichkeit ein Zusatzticket für den VAB zu lösen. In der Bahn ist das nach der neuesten Regelung auch nicht mehr möglich. Man müßte sozusagen bei Beginn des Neuen Tarifgebietes (hier hält der Regionalexpress allerdings nicht an) aus dem Zug springen, um im Recht zu sein.

Ich habe versucht, dies Polizei und Mitarbeitern der Bahn verständlich zu machen, jedoch leider erfolglos. Und nun verurteilt man mich (zu Unrecht, das Verschulden liegt klar bei Bahn und Arbeitgeber (der trotz vielfacher Anfragen nicht in der Lage ist, mit dem VAB eine Regelung zu treffen).
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Die Frage, ob die bei Ihnen ausgeurteilte Strafe tat- und schuldangemessen ist, lässt sich aus der Ferne nicht abschließend beurteilen, da hierzu die Einsicht in die Strafakte unerlässlich ist.

Wenn es sich um einen Strafbefehl handelt, können Sie Einspruch einlegen, sollte es sich um ein Urteil handeln, so verbleibt Ihnen die Möglichkeit, Berufung einzulegen.

Das deutsche Strafrecht ist jedenfalls geprägt vom Schuldgesichtspunkt. Die Schuld des Täters ist Grundlage für die Strafzumessung, vgl. insoweit § 46 StGB.


Ich empfehle Ihnen, sich durch einen Strafverteidiger vertreten zu lassen, um zunächst überprüfen zu lassen, ob es sich lohnt überhaupt Rechtsmittel gegen den erstinstanzliche Urteil einzulegen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen bitte noch meine Antwort akzeptieren, damit eine Abrechnung erfolgen kann, sowie eine Bewertung abgeben.

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