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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16973
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, ich hoffe Sie k nnen mir weiter helfen.... Wie

Kundenfrage

Guten Tag,

ich hoffe Sie können mir weiter helfen....

Wie lange muss ein Mann für seine Ex-Frau Unterhalt zahlen bzw. muss Er für Sie zahlen, wenn Sie in einer neuen Partnerschaft ist???


Vielen Dank
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wenn die Unterhaltsverpflichtung nicht zeitlich begrenzt worden ist, muss man zahlen, bis der andere Partner wieder verheiratet ist oder verstirbt.

Eine Abänderung des Unterhaltes kommt nur in Betracht, wenn sich die finanzielle stark verändert hat.
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16973
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
durch die Unterhaltsrechtsreform im Jahre 2008 wurde in § 1579 Abs. 2 BGB die Verwirkungstatbestände zum Ehegattenunterhalt rechtlich definiert. Die Aufnahme einer verfestigten neuen Partnerschaft ist einer dieser Verwirkungstatbestände.
Hierbei kommt es im übrigen auch nicht darauf an, ob der neue Lebenspartner in der Lage ist, den Ex-Partner zu unterhalten. Vielmehr wird darauf abgestellt, ob ein gemeinsamer Haushalt geführt wird, nach außen als Lebensgemeinschaft aufgetreten wird, gemeinsam Dinge angeschafft werden und auf die Dauer der Lebenspartnerschaft.
Der Unterhaltsanspruch ist verwirkt, wenn der Ex-Partner nur dann keine Ehe mit dem neuen Partner eingeht, um weiterhin Unterhaltszahlungen zu erhalten.
Verwirkt ist der Unterhaltsanspruch auch dann, wenn Gründe entgegenstehen, den neuen Partner zu heiraten, weil dieser z.B. noch verheiratet ist, aber eine gemeinsame Lebensführung, durch gemeinschaftliches wirtschaften, oder ein gemeinsames Kind vorhanden sind.
Bislang ist man im übrigen bei einer Lebensgemeinschaft, die 2 bis 3 Jahre angehalten hat, davon ausgegangen, dass es sich um eine gefestigte Lebensgemeinschaft handelt. Heute wird nicht mehr so auf das Zeitmoment abgestellt, sondern auf die vorgenannte Unterhaltsgemeinschaft, wenn eben gemeinsam gewirtschaftet wird, wie in einer Ehe.
Sollte dies bei Ihrem Ex-Partner der Fall sein, müssten Sie die Abänderung des Unterhaltsanspruches begehren.
Ich hoffe, Ihnen einen kleinen Einblick verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Warum auch immer sich der Kollege hier ungefragt einmischt, sieht die Sache doch wie folgt aus:

Eine neue Partnerschaft reicht nicht zwingend aus, um den Unterhaltsanspruch abzulegen.

Erst mit Wiederverheiratung erlischt der Anspruch definitiv.

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