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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26390
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herre. Ich bekomme ca. 820.00 Rente.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herre.

Ich bekomme ca. 820.00 Rente. Ich wohne zur
Miete. Ich habe deshalb Mietzuschuss beantragt, welcher aber abgelehnt wurde mit der Begründung das mein einkommen zu hoch wäre. Ich habe noch ca. 20.000€ Sparvermögen. Dieses dürfte aber nach meiner Kenntnis nicht mit angerechnet werd. Bitte teilen Sie mir mit, ob die Ablehnung rechtens ist-
.
MfG
Hans-Joachim Leber [email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der Anspruch auf Wohngeld richtet sich nach dem Wohngeldgesetz.

Nach der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs wird das Wohngeld grundsätzlich unabhängig vom Vermögen gewährt. Der Gerichtshof hat entschieden, dass die Grenze bei etwa 60.000 EUR pro Haushaltsmitgied liegt. Diese Grenze haben Sie nicht überschritten.

Zu untersuchen ist daher Ihr Einkommen. Sie geben eine Rente von 820 EUR an.

Das Einkommen ist nach § 4 Wohngeldgesetz bei der Berechnung zu berücksichtigen.

Die Berechnung des Wohngeldes erfolgt, unter Berücksichtigung von MIete und Einommen, nach § 19 Wohngeldgesetz:

1) 1Das ungerundete monatliche Wohngeld für bis zu zwölf zu berücksichtigende Haushaltsmitglieder beträgt

1,08 · (M - (a + b · M + c · Y) · Y) Euro.

2"M" ist die gerundete zu berücksichtigende monatliche Miete oder Belastung in Euro. 3"Y" ist das gerundete monatliche Gesamteinkommen in Euro.4 "a", "b" und "c" sind nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder unterschiedene Werte und ergeben sich aus der Anlage 1.

 

Bei einer Bruttomiete von etwa 500 EUR hätten Sie nach dieser Berechnung einen Anspruch auf 154 EUR Wohngeld.

 

Dieser Anspruch hängt neben Ihrem Einkommen und der Höhe der zu zahlenden Miete auch vom Bundesland ab in dem Sie wohnen.

 

Davon ausgehend besteht unter Umständen ein Anspruch auf Wohngeld.

 

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

 

beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26390
Erfahrung: Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Lieber Ratsuchender,

 

ich würde Ihnen empfehlen sich jedenfalls einen Bescheid der Wohngeldstelle geben zu lassen und falls dieser ablehnend ist, zu versuchen einen Antrag auf ergänzende Leistungen nach SGB II (Hartz IV) zu stellen. Dies könnte möglicherweise dann noch erfolgversprechend sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rösemeier

-Rechtsanwalt-

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