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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich arbeite als selbstst ndiger Tagesvater. meine

Kundenfrage

Hallo,
ich arbeite als selbstständiger Tagesvater.
meine Ex-Frau hat jetzt Unterhaltsvorschuß beim ihrem zuständigen Jugendamt für unseren gemeinsamen Sohn ( 6 Jahre ) beantragt.
Ich als Tagespfleperson bekomme mein Geld von der Stadt. Ca. 2/3 davon ist materielle Aufwendungen und 1/3 Betreuungsaufwand, dieses Ist auch mein Einkommen was auch vom Finanzamt zur Berechnung der Steuer berechnet wird. Es sind ca. 800,-€. Muß ich von diesem "Einkommen" Unterhalt zahlen, habe noch ein selbstgenutztes EFH wo ich noch jeden Monat 640,-€ für das Darlehen zahlen muß.
Warte gespannt auf eine Antwort
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ihnen muss ein Selbstbehalt von ungefähr 950 € haben.

Da Sie schon unter diesem Selbstbehalt leben, müssen Sie auch keinen Unterhalt zahlen.
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Lieber Fragesteller,

 

um es ein wenig konkreter zu machen, der notwendige Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen gegenüber einem minderjährigen Kind beläuft sich auf genau 900 €. Ihr benanntes Einkommen liegt sicherlich darunter, so dass Sie nicht leistungfähig sind. Allerdings unterliegen Sie einer gesteigerten Erwerbsobliegenheit, dass heißt, dass Sie verpflichtet sind, alles Erdenkliche zu tun, um ein Einkommen zu erzielen, welches es Ihnen ermöglicht, den Mindestunterhalt zu zahlen. Sie könnten daher aus rechtlicher Sicht verpflichtet sein, Ihre Selbständigkeit aufzugeben und eine Anstellung in Ihrem erlernten Beruf anzunehmen. Im Zweifel könnte man auch eine Leistungsfähigkeit auf Basis eines fiktiven (unterstellten) Einkommens ermitteln, falls Sie theoretisch ein höheres Einkommen erzielen könnten. Für den Fall, dass die Kindesmutter klagt, könnte diese Thematik von Bedeutung werden.

 

Viele Grüße

Tobias Rösemeier

-Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht-

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für die Ergänzung an den Kollegen.

Und vielen Dank für die Akzeptierung und die Bewertung an den Fragesteller!

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