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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17085
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Meine Tochter bezieht Harz4 und ist schwanger seit 4,5 Monaten. Im

Kundenfrage

Meine Tochter bezieht Harz4 und ist schwanger seit 4,5 Monaten.
Im Dezember2009 begann sie in einen Spielsalon zu arbeiten (in dieser Zeizraum war sie im 1 Monat nichtwissend schwanger).der Arbeitgeber kündigte im Febr.2010 wegen öffternen zuspätkommen und mangel an Servisleistung die Arbeit !
Grund des zuspätkommen Morgendliche übelkeit und erbrechen ! Es wurde auch trotz Rauchverb. in dieser Arbeit von Kunden geraucht ,so das meiner Tochter auch da mit sarker übelkeit die servisleistung litt.
Nun wurde sie wegen eigenverschulden vom Arbeitsamt mit einer Saktion von 3 Monaten veerurteilt !
Ihr wird nur die Miete für die Wohnung bez. nichts zum L ebensunterhalt ! ist das rechtens ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wenn mindestens die Tochter zum Zeitpunkt der Kündigung von der Schwangerschaft wusste, ist auch die Kündigung unwirksam.

Allerdings ist nunmehr die Frist für die Kündigungsschutzklage verstrichen, sodass man nichts mehr machen kann.

Die Bundesagentur für Arbeit kann nach § 144 SGB III eine Sperre verhängen. Allerdings ist hier kein Grund zu sehen.

Zwar erfolgte augenscheinlich eine Kündigung unter den genannten Umständen.

Im Ergebnis ist die Kündigung aber unwirksam. Darüber hinaus wäre es der Tochter auch nicht länger zuzumuten, dort zu arbeiten.

Daher ist die Sperre unwirksam. Sie sollen Widerspruch einlegen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.