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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3205
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Unsere Nachbarn aus obere Wohnung sagen dass wir immer Krach

Kundenfrage

Unsere Nachbarn aus obere Wohnung sagen dass wir immer Krach machen, auch in Nacht. Warscheinlich, haben sie etwas persönliches gegen uns... Natürlich, machen wir das nicht... Sie lassen sich jederzeit (auch in 23.00 Uhr, ca. 2-3 Mal pro Woche) in unsere Tür klingen und sagen dass wir ihn stören. Wir haben keiner klein Kinder, keine Radio oder TV Geräte, fast keine Besucher...Sie sagen das öffentlich und ich vertehe das auch, dass unsere Nachbarn werden alles machen da wir ausziehen. Wie können wir uns in Voraus schutzen und was können sie gegen uns machen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre Frage und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Sie könnten hier von den Nachbarn eine Unterlassungserklärung fordern, diese gegebenenfalls auch gerichtlich geltend machen.

In dieser Erklärung der beschrieben, dass sich die Nachbarn verpflichten, es zu unterlassen, die Behauptung, sie Krach machen, zu unterlassen und, falls sie doch wieder diese Behauptung aufstellen sollten, eine Vertragsstrafe zahlen.

Sie sollten Sie gegebenenfalls anwaltlichen Rat einholen oder ein Rechtsanwalt beauftragen. Meistens hilft es bereits alleine, dass ein Rechtsanwalt beauftragt wird.

Ich hoffe, Ihnen zunächst hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße

Rechtsanwalt Christian Joachim und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke schön. Können Sie bitte bischen mehr sagen was ist diese Unterlassungserklärung?.....

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Unterlassungserklärung stellt eine Erklärung der Gegenseite dar, die Behauptungen zu unterlassen. Dies wird ganz normal formuliert. Die Erklärung ist eine Art Vertrag zwischen Ihnen und der Gegenseite, und impliziert auch die o.g. Vertragsstrafe, wenn die Behauptung trotzdem genannt wird.

Voraussetzung für den Abschluss ist, dass die Gegenseite die Erklärung unterzeichnet. Tut Sie dies nicht, kann Sie über ein Gericht gezwungen werden, da die Erklärung dazu dienen soll, in Zukunft die Behauptungen eben zu unterlassen, also eine Wiederholungsgefahr auszuschließen.

Vor Gericht müsste ggf. beweisen werden, dass die Behauptungen und auch Störungen geschehen sind.

Hier empfehle ich spätestens anwaltliche Hilfe einzuholen. Die Kosten können Sie als Schaden ggü. der Gegenseite geltend machen.

Viele Grüße