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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, mein Vater ist vor 1 1/2 Jahren gestorben und ich

Kundenfrage

Guten Tag,
mein Vater ist vor 1 1/2 Jahren gestorben und ich als seine einzige Tochter,war Alleinerbin.Deshalb forderte mich die Vermieterin meines Vaters auf,einen teil der Renovierungskosten seiner Wohnung zu begleichen.Und zwar 1500 €.Da ich das nicht konnte,mein Vater hat mir keine Wertgegenstände hinterlassen,schaltete die Vermieterin ihren Anwalt ein.Ihm erklärte ich die Situation,das ich als Mutter von 5 Kindern diese Summe nicht aufbringen kann.Daraufhin verlangte er eine monatl.Zahlung von 200 €.Diese habe ich Ende 2008 überwiesen,und danach nicht mehr,weil ich es mir einfach nicht leisten konnte.Bis gesterm habe ich nun auch nichts mehr von der Anwaltskanzlei gehört und hoffte,das sich die Sache damit erledigt hatte.Nun bekam ich aber gestern ein Schreiben,in dem man mich letztmalig auffordert,die ausstehende Summe monatl.abzuzahlen.Ich habe dieses Geld einfach nicht,und weiß nun nicht mehr weiter.Ich hoffe,Sie können mir einen Rat geben.Mfg M.Lückerath
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Man hätte diese Forderung umgehen können, wenn man das Erbe ausgeschlagen hätte.

Da Sie das nicht getan haben, haften Sie als Erbin auch für solche Verbindlichkeiten.

Die Frage ist aber, ob die Forderung auch berechtigt ist. Waren die Renovierungskosten erforderlich? War eine entsprechende Klausel im Mietvertrag Ihres Vaters überhaupt wirksam? Das hätte man alles prüfen müssen.

Sie sollten daher der Forderung der Gegenseite widersprechen und erstmal einen Nachweis verlangen, dass die Klausel im Mietvertrag wirksam war und dass die Renovierung erforderlich war und dass die geltend gemachten Kosten so in der Höhe überhaupt entstanden sind.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank,für die schnelle Antwort.Ich denke schon,das die Renovierungskosten angemessen waren,da mein Vater starker Raucher war und die Wohnung seit Jahren nicht renoviert wurde.Im Mietvertrag stand,das man bei Auszug die Wohnung so verlassen muß,wie sie beim Einzug vorgefunden worden ist.In diesem Fall mit weißer Rauhfaser und Teppichboden.Das ist allerdings ein Mietvertrag von 1985.Mein Vater hat in dieser Wohnung bis zu seinem Tode gelebt.Sehen Sie für mich denn keine Chance aus dieser Miesere herauszukommen? Denn ich weiß wirklich nicht,wovon ich dieses Geld bezahlen soll.Mfg
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nach der aktuellen Rechtsprechung muss auch eine Raucherwohnung nicht mehr renoviert werden. Darüber hinaus muss die Wohnung auch nur dann renoviert werden, wenn die Klausel dazu im Mietvertrag wirksam ist.

Das kann ich leider nicht beurteilen.

Haben Sie den Mietvertrag noch?

Wenn die Klausel unwirksam ist, bestand keine Pflicht zur Renovierung. Dann könnten Sie mir diesem Argument der Forderung widersprechen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich fürchte,das ich den Mietvertrag nicht mehr besitze,somit habe ich nichts mehr,womit ich die Forderungen widersprechen kann.Was würde denn passieren,wenn ich nicht auf das Anwaltsschreiben reagieren würde.bzw.kein Geld überweisen würde?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie sollten schon reagieren, aber nicht zahlen.

Sie sollten dennoch der Forderung widersprechen und der Gegenseite mitteilen, dass die erste Zahlung lediglich aus Kulanz erfolgte.

Weiterhin sollten Sie die Höhe der Forderung bestreiten und auch die Wirksamkeit der Renovierungsklausel im Mietvertrag anzweifeln.

Mehr können Sie nicht machen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXX mein Glück versuchen,und hoffe aus der Sache einigermaßen herauszukommen.Einen schönen Tag noch
MFG
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gern. Viel Erfolg.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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