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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Hallo, wir haben am Freitag das 3 Treffen zwischen Verp chter

Kundenfrage

Hallo, wir haben am Freitag das 3 Treffen zwischen Verpächter jetzigem Pächter und uns "neuen Pächtern" gehabt. Anwesend waren insgesamt ohne den Pächter mit zu rechnen, 7 Leute. Er sicherte uns an diesem Tag das Objekt 100% zu. Auch nach mehrmaligem Nachfragen gab er uns grünes Licht, es sein ein Wort vom Ehrenmann seine Worte. Der jetzige Pächter solle sich um den Mietvertrag kümmern usw. Dieser schenke uns dann auch die komplette Einrichtung und alles was wir sonst noch behalten wollten. Gestern zog der Verpächter seine Zusage zurück. Uns ist jetzt schon durch seine Abgabe ein Schaden in 7000 Euro und höher entstanden wo kein Ende in Sicht ist. Was können wir tun?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Auch die mündliche Zusage ist als Abschluss eines Pachtvertrages zu werten. Aufgrund der zahlreichen Zeugen wird sich dies auch beweisen lassen. Daher ist der Verpächter an seine mündliche Zusage gebunden.

2. Ob der Rückzug des Verpächters schon als Kündigung zu sehen ist, wage ich zu bezweifeln, da es hier an dem eindeutigen Willen besteht den Pachtvertrag zu beenden. vielmehr wäre die Aussage als eine Anfechtung des Pachtvertragers einzustufen, wobei hier keine Anfechtungsgründe ersichtlich sind.

3. Sie sollten gegenüber dem Verpächter auf den Pachtvertrag bestehen. Soweit der Pachtvertrag für Sie aufgrund des Verhaltens mit dem Pächter nicht mehr in Betracht kommt, bietet sich ein Aufhebungsvertrag an, in dem dann auch der Schadensersatz gegen den Verpächter ausführlich geregelt wird.
RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ist es sinnvoll ihm schriftlich darzulegen was uns für weiterer Schaden entsteht durch sein Handeln? Wir sind ein Zuchtbetrieb und haben unsere Stallungen und unsere Wohnen auf die Zusage des Verpächters gekündigt. Er wußte von der Kündigung und meinte ja sollen wir machen, dies ist seine Zusage. Wir müssen nun entweder ein anderes Objekt finden oder unsere Pferde pro Pferd für 250 Euro Fremdunterstellen. Unser Offenstall ist verkauft unsere Panels sind verkauft. Eine Neubeschaffung dieser Objekte dauert 3 Wochen und kostet um die 10 000 Euro.Die Boxen kommen auf eine monatl. Belastung von ca. 3000 Euro. Diese müsste dann ja der Verpächter zahlen bis wir was neues gefunden haben??
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
In dem jedem Fall sollten Sie den Schaden schriftlich darlegen und durch Kopien der Kündigungen und der Kosten für die neuanzumietenden Boxen belegen.

Für die Boxen lassen Sie sich eine schriftliche Bestätigung gegen, wie hoch die monatlichen Stellkosten sind. Gleiches gilt für die Neuanschaffung des Offensalles und die Panels. Hier sollten Sie Kostenvoranschläge für den Kaufpreis einholen und der Aufstellung der Schadensersatzanspruches beilegen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Der Verpächter hat morgen Übergange mit dem jetzigen Pächter dieser hat mir bereits einen Schlüssel für die Stallungen gegeben. Vereinbart war das bringen unserer Pferde für gestern. Da wir uns aber nicht sicher waren was wir für Möglichkeiten haben, wollten wir die Pferde nicht ohne Infos rüber fahren. Wir haben durch Zufall noch Deckkundschaft für unseren neuen Hof gefunden und auch Einsteller. Diese waren schnell gefunden und vom Verpächter auch gewollt. So nun haben wir diese und können unsere Vertäge nicht einhalten wenn wir nicht auf den Hof können. Kann ich da auch reagieren? Sollen wir bei dem Übergabetermin dabei sein und es ihm schriftlich darlegen, der jetzige Pächter fände es okay.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.

Eine Teilnahme beim Übergabetermin halte ich für geboten, Wenn möglich nehmen Sie einen neutralen Zeugen mit, der im Anschluss ein entsprechendes Protokoll erstellt. Je nachdem wie sich die Sache weiter entwickelt, können oder müssen Sie der Deckkundschaft zu- oder absagen. Entsprechende Kosten sind an den Verpächter weiter zureichen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
ich danke XXXXX XXXXXürs erste. Muss das jetzt erst einmal naja in meinem Kopf sortieren und dann irgentwie auf Papier bringen. Bekanntlich ist ein schreiben eines Anwalts einflussreicher wie das des vielleicht zukünftigen Pächters doch muss wohl so gehen, den bei uns ist kein Anwalt verfügbar der uns mal schnell was schreibt. Leider...
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielleicht läßt sich dies auch ohne Anwalt lösen. Möglicherweise fühlt sich der Verpächter bei der Einschaltung eines Anwaltes auch vor den Kopf gestossen.