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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich habe geh rt, dass es gesetzlich festgelegt ist,

Kundenfrage

Hallo,

ich habe gehört, dass es gesetzlich festgelegt ist, dass der Doktorvater jedes Jahr ein Referenzschreiben auf Anfrage schreiben muss, damit man bei Unstimmigkeiten am Ende nicht mit dem noch nicht geschriebenen Referenzschreiben erpresst werden kann.

Ich habe jetzt mehrere Stationen in meiner Doktorarbeit durchlaufen und weiß nicht, wo ich dieses Gesetz finde für die jeweiligen Unis. Falls es jemand weiß, bitte schickt mir einen link zu dem Paragraph der diese Regelung für die ETH Zürich, die UC Berkeley und die Universität Freiburg enthält - oder, wenn es diese Regelung an der entprechenden Institution nicht gibt, einen link auf dem ich mich von dem Fehlen der Regelung überzeugen kann.

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Adrian
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Frage, die ich entsprechend des von Ihnen geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworte:

Vielleicht können Sie Ihre Frage etwas päzisieren. Vielleicht kann ich Ihnen helfen, wenn ich den Sachverhalt verstehe.

Insbesondere ist mir der Zusammenhag zwischen Referenzschreiben und Erpressung nicht klar. Um was für Unstimmigkeiten geht es dabei? Und was genau ist ein Refrenzschreiben?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Herr Krüger,

als Doktorand ist man in einem Abhängigkeitsverhältnis zu seinem Doktorvater, da die bei Abschluss der Arbeit von dem Doktorvater geschriebene Referenz zu 90% über die den Erfolg der Bewerbung für die nächste Arbeitsstelle entscheidet. Ein Referenzschreiben gibt die subjektive Meinung des Doktorvaters über seinen Doktoranden wieder, ist geheim und dient der Bewertung und Empfehlung des Doktoranden.

MfG
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Jahren.

Tja, mehr als Google hab ich in dem Zusammenhang auch nicht zur Verfügung. Und da bin ich mit meinen Recherchen so erfolglos geblieben wie Sie.

Ich denke aber nicht, dass es eine Pflicht für den Doktorvater gibt, einmal im Jahr ein Referenzschreiben aufzusetzen.

Das Argument wird sein, dass er Sie und Ihre Doktorarbeit erst bewerten, wenn die Arbeit fertig ist. Die Befürchtung, später der Willkür des Doktorvaters ausgesetzt zu sein, wird als Gegenargument nicht reichen.

Tut mir Leid, dass ich Ihnen nicht wirklich weiterhelfen kann.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX

ich bin jedoch ziemlich sicher, dass es irgendwo ein Gesetz gibt, dass den Doktorvater verpflichtet jährlich ein Referenzschreiben aufzusetzen. Auch nach einem Jahr lässt sich schon die Leistung des Doktoranden beurteilen in den Life Sciences, da hier sehr eng mit dem Doktorvater zusammengearbeitet wird.

Falls Sie jemanden kennen, der mir diese Frage beantworten kann, bitte geben Sie sie weiter.

MfG
Adrian
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

auch mir ist dazu nichts bekannt.

Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass der Doktorvater ein Referenzschreiben auf Anfrage erstellen muss.

Jedenfalls ist dies nach deutschem Recht wohl nicht vorgesehen.

Etwas anderes kann gelten, wenn die Doktorarbeit einem Stipendium o.ä. untersteht oder es sonst eine vertragliche Vereinbarung mit dem Doktorvater gibt.

Ansonsten gibt es keine gesetzliche Grundlage.

Allerdings sehen die meisten Promotionsordnungen vor, dass man ein oder zwei Referenzschreiebn vorlegen muss, um überhaupt eine Doktorandenstelle zu bekommen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schwerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Durchlesen meiner Frage, aber Sie haben Sie keineswegs beantwortet. Ich weiß, dass diese Regelung irgendwo steht, und wenn auch nur in irgendwelchen universitätsspezifischen Schriften. Deshalb akzeptiere ich nur eine Antwort, die mir diese Regelung zeigt.

MfG
Adrian
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Grundsätzlich einverstanden. Aber es gibt keine solche Regelung, jedenfalls nicht im deutschen Hochschulrecht.

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