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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Sohn ist einer der Firma Deutscher Gewinnzug auf den Leim

Kundenfrage

Mein Sohn ist einer der Firma Deutscher Gewinnzug auf den Leim gegangen. Hat am Telefon seine Kontonummer rausgegeben. Daraufhin kam ein Anruf, dass er einen Vertrag für ein Jahr abgeschlossen hat und monatlich 49,00 Euro zu zahlen hat. Er käme aus dem Vertrag nur raus, wenn er das Gewinnspiel für 3 Monate mitmacht. (3x 49,00) Dafür müßte er auf Band sprechen. Hat er gemacht. Ein paar Wochen später bekam er einen Brief (das erste schriftliche) , dass er jetzt für 3 Monate Teinehmer dieses gewinnspiels ist und zu zahlen hat. Er hat sofort widerrufen (Einschreiben mit Rückschein) Sie haben trotzdem abgebucht, die Buchung hat er zurück gehen lassen. Jetzt kam ein Brief von einem Inkasso Büro mit der Forderung von 190,90 Euro zu zahlen bis 05.05.10. Muß (soll) er zahlen.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

In diesem Fall sollten Sie bzw. Ihr Sohn auf keinen Fall zahlen!

Hierbei handelt es ich um eine bekannte Abzockmasche.

Hier ist kein Vertrag zustande gekommen, da Sie über die Kostenpflichtigkeit getäuscht wurden.

Hilfsweise könnten Sie bzw. Ihr Sohn den Vertrag widerrufen (was ja schon geschehen ist, so dass Ihr Sohn alleine aus diesem Grund aus dem Vertag raus ist!) bzw. gem. § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung anfechten.

Zusätzlich könnten Sie Betrugsanzeige erstatten.

Bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern und zahlen Sie nicht!

Es gibt keinen Fall, in dem diese Firma vor Gericht gezogen wäre und gewonnen hätte.

Ganz im Gegenteil, in einem sehr aktuellen Urteil des Amtsgerichts Leipzig hat das Gericht entschieden, dass solche Abzock-Firmen keinen Anspruch auf Zahlung haben(Urteil des AG Leipzi, Az. 118 C/ 10105/09).

Lediglich wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten, müssten Sie innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung hiergegen Widerspruch einlegen.

Sofern Sie anwaltlichen Beistand benötigen, möchte ich Ihnen gerne helfen.

Ich habe bereits umfangreiche Erfahrungen mit dieser Firma und weiß, dass diese sie so ohne weiteres nicht in Ruhe lassen wird.

Danach sollten sie die Zahlungsaufforderungen ignorieren.

Sofern sie anwaltlich in Erscheinung treten wird man sie erfahrungsgemäß voraussichtlich in Ruhe lassen.

Bei Interesse an einer weitergehenden Vertretung können sie sich sehr gerne an meine unten genannte E-Mail-Adresse wenden.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774

Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
In dem Brief vom Inkassobüro stand noch, dass die Auftragserteilungmit seinem ausdrücklichen Einverständnis aufgezeichnet wurde. Können die ihm daraus einen Strick drehn ?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.Selbst wenn die ursprüngliche Auftragserteilung mit seinem ausdrücklichen Einverständnis erfolgt und aufgezeichnet worden sein sollte, so hat er dennoch nach ihrer Schilderung wirksam widerrufen. Sofern ihr Sohn also beweisen kann, dass er innerhalb der Widerrufsfrist widerrufen hat ( die Frist beginnt in dem Zeitpunkt zu laufen, in dem ihr Sohn ordnungsgemäß, also schriftlich über das Widerrufsrecht belehrt wurde), ist aus dem Vertrag definitiv raus.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774

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