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Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2263
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
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Anja Merkel ist jetzt online.

Hallo, vielleicht kann jemand helfen.Ich arbeite als Springer,

Kundenfrage

Hallo, vielleicht kann jemand helfen.
Ich arbeite als Springer, deutschlandweit und es wird vorausgesetzt, dass ich mit dem Privat-PKW fahre (Dienstwagen wird nicht zur Verfügung gestellt). Der AG zahlt 13 Ct./km und sagt, den Rest könnte ich ja bei der Steuer absetzen... (ist natürlich insofern Quatsch, als dass das ja nur Werbungskosten sind, welche sich letzendlich nur mit dem Steuersatz auswirken, das macht bei mir dann zusätzliche 2 Ct./km vom Fiskus aus).
Ich habe meinem AG die tatsächlichen Kosten belegt, welche bei mir 32 Ct./km betragen und beantragt, dass er mir wenigstens künftig die 32 Ct./km zahlt.
Gibt es da eine rechtliche Handhabe???
Vom HörenSagen weiß ich, daß z.B. in Österreich die AG in solchen Fällen gesetzlich verplichtet wären, 46 Ct./km zu zahlen...
Also ich habe konkret anhand von Belegen die tatsächlichen Kosten pro km berechnet und auch einen ADAC-Vergleich hinzugezogen, der sogar auf noh höhere Kosten bei einem vergleichbaren Fahrzeug kommt.
Daraufhin habe ich verlangt, dass mir die Kosten erstattet werden, die mir tatsächlich entstehen.

Ich will nicht unbedingt klagen und meinen Job riskieren... in unserer Region sieht es mit Arbeit nicht allzu gut aus... nur so wie es z.Zt. ist, zahle ich für jeden km drauf und ich fahre ca. 15-20.000 km im Jahr für die Firma
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

eine pauschale gesetzliche Regelung wieviel pro Kilometer der Arbeitgeber an Fahrtkosten zu ersetzen hat, gibt es nicht. Es gibt eine Allgemeine Regelung, wonach die notwenigen Aufwendungen zu ersetzen sind. Konkretisiert, d.h. eine geldwerte Pauschale pro Kilometer, wird für Fahrtkosten beispielsweise durch das Bundesreisekostengesetz (gilt jedoch nur für beamte und Angestellte des öffentlichen Dienst, mit 0,30 cent pro Kilometer)getroffen. Weitere Konkretisierungen finden sich teilweise in Tarifverträgen oder aber im Arbeitsvertrag.
Dies bedeutet, dass der AG nicht an eine bestimmte Kilometerpauschale gebunden ist, diese nur verhandelt werden kann.
Insoweit ist Ihre geschilderte Handhabe übliche Praxis, da die Kilometer pauschal bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden können.

Beste Grüße
Anja merkel, LL.M.
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Also AK und dümmstenfalls noch Geld mitbringen, damit man arbeiten darf...
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Es tut mir leid Ihnen keinen anderen Rat geben zu können.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Da weiss ich nun genauso viel wie vorher, daß mit der Steuer kannte ich ja schon (habe ja selber 12 Jahre im Steuerbüro gearbeitet)...
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich verstehe Ihren Unmut, leider gibt es keinen durchsetzbare Verpflichtung gegenüber dem AG. Falls es in Ihrem Unternehmen einen Betriebsrat gibt, wäre dieser ein Ansprechpartner, um eine angemessenen Kilometerpauschale gegenüber dem AG durchzusetzen.

Wenn Sie keine Nachfrage mehr Haben, dann akzeptieren Sie bitte meine Antwort.

Beste Grüße

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