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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3252
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
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RAKRoth ist jetzt online.

Schilderung der Sachlage Im Teenageralter wurde Seitens

Kundenfrage

Schilderung der Sachlage:

Im Teenageralter wurde Seitens meiner Mutter eingeräumt, dass mein Vater C.P. nicht mein biologischer Vater sei. Zur damaligen Zeit habe ich es für eine ihrer “Geschichten” gehalten, an der vielleicht etwas wahr sein könnte (sie schlief bestimmt schon kurz vor und auch während der Ehe mit anderen Männern...)...aber auf Grund ihrer Unglaubwürdigkeit hatte ich große Bedenken.

Meine Mutter ist wohl als “krank” zu bezeichnen. In Bezug auf “Geschichten” erfinden war sie schon immer sehr kreativ...beispielsweise brachte sie es fertig, eine Schwangerschaft vor zu täuschen und die Geburt eines Kindes, welches es nie gab...(bis ich weit über 20 war, habe ich also um einen Bruder getrauert, den es nie gegeben hat..)...sie hat sogar dessen Beerdigung stattfinden lassen wollen...der Junge sei in der ersten Nacht zu hause an Lungenentzündung gestorben, es flog wenige Tage vor der Beerdigung auf...
Ihr ganzes Leben lang betrog sie Menschen, auch die, die sie lieb hatten...Kinder, Partner; Freunde...Wenn es brenzlig für sie wurde, dann täuschte sie lebensbedrohliche Erkrankungen vor...fuhr angeblich zu Chemo...hatte MS...sie schaffte es in “akuten Notfällen” sogar gesund auf Intensivstationen... Wir denken im Nachhinein, sie wollte so immer anderen Geschichten entkommen, in die sie sich verstrickt hatte und nicht weiter wusste...Versprechungen, erlogene Geschichten oder einfach nur um im Vordergrund zu stehen...wie auch immer.
Man kann und konnte sich nie sicher sein, ob das was sie sagte wahr war/ist oder eine ihrer Fantastereien.

Lange Jahre habe ich die Geschichte, mein Vater sei nicht mein Vater als weitere Story abgetan, mit der sie mal wieder nur für Aufsehen sorgen wollte...mein Vater sein halbwegs Millionär, halb Husum würde ihm gehören...solche Geschichten mochte sie einfach!

Wichtig wurde dieses Thema erst wieder für mich, nachdem ich mich von meinem Partner und Vater meiner ersten Tochter trennte...Ich wollte mein Leben ordnen und neu anfangen. Dazu sollte auch der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte gehören und ich sprach mit meinem Vater darüber...das hatte ich vorher nie wirklich getan...lediglich in der Pubertät warf ich ihm mal um die Ohren, er habe mir gar nichts zu sagen, er sei nicht mein Vater...
Er bestätigte die Geschichte meiner Mutter, er sei zum Zeitpunkt meiner Zeugung nicht mit ihr zusammen gewesen und habe von der Affäre gewußt. Von meiner Mutter erfuhr ich seinen genauen Namen und sie sagte mir, dass er in Husum leben würde.

Ich fand ihn sehr schnell und erklärte ihm alles in einem Brief. Bereits 2 Tage später erhielt ich einen Anruf von dem Mann, Herrn Georg Glüsing. Er war recht aufgebracht und erzählte mir, er hätte immer verhütet und mit meiner Mutter, die gar nie sein Typ war, nur einmal “im Waltd gevögelt”...sie wäre mit vielen Männer im bett gewesen,...und so weiter...
Lauter Dinge, die man nun wirklich nicht gerne über die eigene Mutter hören möchte...erst recht keine sexuellen Details...
Er bot aber an, um diese Sache zu klären, einen Vaterschaftstest durchzuführen, wenn ich die Kosten tragen würde.
Da ich gerade in meiner Umschulung zur Ergotherapeutin steckte und mich zuvor von meinem Partner getrennt hatte, mein Leben allein finanzieren musste, hatte ich das Geld einfach nicht. Wir vereinbarten, dass ich mich melde, sobald ich das Geld nach der Ausbildung verdient haben würde...
Obwohl ich nun doch wieder an den Wahrheitsgehalt dieser “Geschichte” zweifelte, wollte ich den Test auf jeden Fall machen.
Da die Wahrscheinlichkeit groß schien, dass dieser Mann im Recht war und eben nicht mein Vater, fand ich es sehr entgegenkommend, dass er diesen Test machen wollte.
Wenn das Ergebnis negativ ausfallen würde, dann wäre es mal wieder sehr peinlich!...aber mit meiner Mutter war man ja einiges gewohnt...
(das muss so ca. im Jahr 2000 gewesen sein)

Nach der Umschulung war ich eine Zeit arbeitslos, fand aber relativ schnell Arbeit und hatte das benötigte Geld (damals sollte der Test um die 1000 Euro kosten) anfang 2005 beisammen. Doch nun fand ich den Herrn Glüsing nicht mehr. Er war wie verschluckt. Ich beauftragte sogar einen Online-dienst mit der Suche, selbst dieser konnten ihn nicht ausfindig machen.

Kurz nachdem ich meiner Umschulung damals begonnen hatte, verschwand meine Mutter spurlos, (nicht zum ersten Mal!!!), so dass auch Sie mir für nun wieder aufkommende Fragen nicht zur Verfügung stand. Erst als im letzten Winter ihr Mutter/meine Oma starb, kam der Kontakt wieder zu Stande und ich fragte nach Namen von Bekannten von diesem Herrn Glüsing. Sie meinte der Mann meiner Patentante wäre mit ihm befreundet gewesen und ich nahm Kontakt auf...dieser hatte die Idee, die Leute zu befragen, die in dem haus leben würden, wo Herr Glüsing damals gelebt hatte...Ich telefonierte rum und hatte letztendlich jemanden an der Telefonleitung, der ihn kannte.
So kam ein erneuter Kontakt zu meinem potentiellen biologischen Vater zu Stande.

Anfangs war dieser zwar wieder recht aufgebracht, räumte aber nach und nach ein, dass er doch mehr als ein Mal mit meiner Mutter zusammen gewesen wäre und lediglich mit Zäpfchen verhütet habe...mit dem Test sei er einverstanden, wenn ich die Kosten tragen würde.

Ich wollte einen Daddytest der Firma Resultan von meinem Hausarzt durch führen lassen und die Kosten allein tragen. Als er es sich anders überlegte, der Test ausschließlich von der Gerichtsmedizin in Kiel zum 3fachen Preis gemacht werden sollte, war ich auch damit einverstanden.
Jetzt hat er ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt gehabt, den ich auch bezahlen soll und ich soll ein von diesem Anwalt verfasstes Schreiben unterzeichnen, in dem ich alle evtl. Anfallenden Kosten, die der Test mit sich bringt und die aus diesem Test resultieren, allein auf mich nehme.

Das Telefonat fand gestern am 21.04. statt

Als meine Mutter K-Freitag das Grab meiner Oma besuchte (sie wohnt bei Hannover, wir hier ober bei ST.Peter Ording), trafen wir uns und ich erzählte ihr , dass ich meinen Vater gefunden habe. Sie erzählte mir nun genaueres von deren Beziehung damals. Er soll immer gewusst haben, dass es mich gibt, er wußte, dass sie von ihm schwanger wurde.
Und so, wie er sich jetzt verhält...habe ich den Eindruck, dass es stimmt...nun glaube ich es und möchte um so mehr wissen, ob er mein biologischer Vater ist.
Da ich seine Anwaltkosten nicht auch noch tragen wollte, sagte er, dann müsse ich diesen Test einklagen....das war das Ende des letzen Gesprächs.




Meine Fragen:

Habe ich ein Recht auf Klärung?

Muss ich für die Kosten alleine aufkommen und auf wie viel in etwa würden sich diese belaufen?
Ich als Kind trage doch nicht die Verantwortung/Last usw, nur weil meine biologischen Eltern
damals so unverantwortlich mit Sexualität umgegangen sind!?...oder doch?

Wie setze ich eine Klärung durch?

Hätte ich irgendwelche Ansprüche finanzieller Art, evtl. in Bezug auf Erbschaft (er hat keine Verwandten, ist ledig...allein)?
(Ich habe ihm deutlich gemacht, dass es mir nicht darum geht, sondern ausschließlich um Klärung, mich interessiert, wovor dieser Mann solche Angst hat!...der Test, den ich wollte, der hätte für Klärung gesorgt, wäre aber vor einem Gericht nichts wert, denke ich, da privat...!?)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Zur Klärung der leiblichen Abstammung des Kindes können Sie von Ihrem Vater verlangen, dass dieser in eine genetische Abstammungsuntersuchung einwilligt und die Entnahme einer für die Untersuchung geeigneten genetischen Probe duldet, vgl. § 1598 a Abs. 1 BGB.

Nach § 1598 a Abs. 2 BGB hat auf Antrag eines Klärungsberechtigten das Familiengericht eine nicht erteilte Einwilligung zu ersetzen und die Duldung einer Probeentnahme anzuordnen.


Die Abstammungsuntersuchung müssen Sie allerdings auf eigene Kosten in Auftrag geben.


Sollte Ihr Vater tatsächlich Ihr biologischer Vater sein, wären Sie jedenfalls als Abkömmling auch erbberechtigt. Im Falle einer Enterbung könnten Sie aber den Pflichtteilsanspruch geltend machen, der in Hälfte des gesetzlichen Erbteils besteht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. In diesem Fall mögen Sie meine Antwort sowie die von Ihnen eingesetzten Kosten akzeptieren und eine Bewertung abgeben.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX mir schon mal weiter! - die poritive bewertung bekommen Sie mit Sicherheit! :-)
Aber....entschuldigen Sie, dass ich so dumm bin....wie gehts denn jetzt weiter?...gehe ich zum Familiengericht...oder zu einem Anwalt...oder wie läuft das jetzt?
Die Klärungsberechtigte bin ich ja...ich habe doch echt null Ahnung...mit mir streitet man sich eigentlich nicht...ich kenne so etwas nicht!

Bekomme ich eine Schritt für Schritt Anleitung...wie ich vorgehe, damit ich einen Test durchsetzen kann?...Büdde! :-)
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Natürlich müssen Sie keinen Test durchlaufen.

Wenn sich Ihr Vater nicht kooperativ zeigen sollte, empfehle ich Ihnen sich durch einen Kollegen vertreten zu lassen, um Ihre Ansprüche notfalls auch gerichtlich geltend zu machen.

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich Ihnen diese Information nicht in meiner ersten Antwort gegeben habe.
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3252
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RAKRoth und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke!
Ihnen ein schönes Wochenende!
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

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