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Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2273
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
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Anja Merkel ist jetzt online.

Guten Tag, die Frage richtet sich zu einen Aufhebungsvertrag,

Kundenfrage

Guten Tag,

die Frage richtet sich zu einen Aufhebungsvertrag, mit dem Arbeitgeber.

Man arbeitet an einer Tankstelle und befinde sich momentan noch in einem Beschäftigungsverbot, wegen einer Schwangerschaft.
Leider ist dies die 2 Schwangerschaft, die in einer Fehlgeburt endet. Da es schon das 2te mal ist und es schon nach der
1ten Fehlgeburt nicht leicht war auf Arbeit, mit den Arbeitskollegen, wie z.B. schlechtes Reden hinter dem Rücken oder sogar auch Belustigungen
über die Fehlgeburt, ist die Angst jetzt einfach sehr groß, nach der 2ten Fehlgeburt wieder zur Arbeit zu gehen, da man dieses psychisch nicht noch einmal durchstehen würde.
Der Arzt kann zudem auch nicht ausschließen, das die Fehlgeburten, auf die Arbeit an der Tankstelle ( 9 Stunden am Stück den Abgasen und Dämpfen ausgesetzt) zurückzuführen sind.
Da bei erster Schwangerschaft noch weiter gearbeitet wurde und bei zweiter Schwangerschaft, Beschäftigungsverbot erst ab 7 Schwangerschaftswoche. Da aber nun weiterhin ein Kinderwunsch besteht, ist es auch aus gesundheitlichen und psychischen Gründen nicht positiv, die Tätigkeit dort weiterzuführen.


Die Frage ist jetzt, wenn man den Chef um einen Aufhebungsvertrag aus diesen oben genannten Gründen Bitten würde, hätte dies Folgen einer Sperrzeit auf dem Arbeitsamt?



Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort im Voraus
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich hinsichtlich Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes folgendermaßen.

Aufhebungsverträge ziehen regelmäßig ein Sperrzeit von 12 Wochen beim Bezug von Arbeitslosengeld nach sich, da Sie als Arbeitnehmer das Beschäftigungsverhältnis gelöst haben und dadurch vorsätzlich die Arbeitslosigkeit herbei führen. Der Grund für den Abschluss eines Aufhebungsvertrages spielt für die Sperrzeit keine Rolle. Auch eine Verkürzung auf 3 oder 6 Wochen kommt in Ihrem Fall nicht in Betracht, denn dafür müsste klar sein, das Arbeitsverhältnis sowie in 3 oder 6 Wochen geendet hätte.

Eine Kündigung von Seiten des Arbeitgebers zieht keine Sperrzeit für den Bezug von Arbeitslosengeld nach sich.

Es tut mir leid, Ihnen keine positivere Antwort geben zu können und hoffe Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Sollten Sie keine Nachfrage haben, bitte ich diese Antwort zu akzeptieren.

Beste Grüße

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin

***
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

soweit Sie keine Nachfrage haben, bitte ich die Antwort zu akzeptieren und zu honorieren.

Beste Grüße
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie haben sicherlich vergessen die Antwort zu akzeptieren und diese Frage damit zu beenden? Sollten Sie also keine Nachfragen haben, akzeptieren Sie bitte die Antwort. Danke.