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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich bin seit einem Jahr

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich bin seit einem Jahr Hartz IV Empfänger 58 Jahre und bewohne ein neues Einfamilienhaus von 75m².Auf dieses Haus muss ich einen Kredit abzahlen. Die Arge bewilligt mir nur 308,15 Wohngeld (wie für eine 49m²-Wohnung). Die tatsächliche Höhe des Kredites beträgt 503,--€ monatlich
Davon sind 388,-€ Zinsen. Die Nebenkosten für das Haus sind 140,-€.
Das reicht natürlich nicht hinten und vorne. Ich habe vor 7 Monaten einen Widerspruch eingelegt und habe nach mehrmaligen nachfragen noch keine Antwort erhalten.
Es ist inzwischen so weit, dass ich mich mit einem Schuldenberater in Verbindung gesetzt habe und werde wohl Insolvenz anmelden müssen.
Können Sie mir sagen, was mir für das Haus für Zuschüsse zustehen?
Was ich sonst noch machen kann, damit ich dasHaus behalten kann.
Denn wenn man Hartz IV Empfänger und Zahlungsunfähig ist bekommt man auch keine Wohnung.

Mit freundlichen Grüßen

Roswitha Lüdtke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Es gibt Regelungen, in welchen festgesetzt ist, inwiefern die Unterkunft zu bezahlen ist.

Danach steht Ihnen allein nur eine Wohnung mit 45 qm zu. Mehr muss die ARGE nicht zahlen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schwerin,

leider bin ich so mit Ihrer kurzen und knappen Antwort nicht einverstanden. Wie Sie aus meiner Frage entnehmen konnten ging es um mein Haus und nicht um eine Wohnung.
Wie mir gesagt wurden, werden die laufenden Zinsen, das wären in meinem Fall 388,-€,
von der Arge bezahlt. Nur in Oranienburg rechnen sie mir das Wohngeld wie für eine Wohnung ab.
Ist das in Ordnung?
Wohin kann ich mich wenden?

Mit freundlichen Grüßen

Roswitha Lüdtke
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ob Wohnung oder Haus ist hier insoweit gleich. Es geht um den Zuschuss für den Wohraum.

Man kann auch beantragen, dass solche Kosten für den Kredit und die Zinsen übernommen werden.

Wenn Sie hier eine Zusage haben, ist diese auch bindend.

Wenn der Widerspruch noch nicht bearbeitet worden ist, können Sie Untätigkeitsklage erheben.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bei wem kann ich die Übernamekosten für Kredit und Zinsen beantragen?
Gibt es dafür keine gesetzliche Grundlage?
Lohnt es sich beim Sozialgericht zu klagen?

Wenn ich für nichtbearbeiten meines Widerspruchs Untätigkeitsklage einreiche, wer bezahlt die Gerichtskosten?


Mit freundlichen Grüßen

Roswitha Lüdtke
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bei der ARGE.

§ 22 SGB II.

Das Verfahren ist kostenfrei, daher hat man nichts zu verlieren. Auch für eine Untätigkeitsklage fallen keine Gerichtskosten an.

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