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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26449
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe mich angeblich im Februar ds.Js. bei Outlets.de

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe mich angeblich im Februar ds.Js. bei Outlets.de angemeldet und soll für meinen angeblichen Beitritt eine Jahresgebür von Euro 96,00 + Euro 5,00 Mahngebühren zahlen. Am Samstag erhielt ich dann schriftlich die letzte Mahnung. Die anderen Zahlungsaufforderungen erfolgten per Mail. Ich bin mir sicher, dass ich eine zahlungsbewährte Mitgliedschaft nicht abgeschlossen habe.
Was kann ich tun?
Freundliche Grüsse
Edith Barmscheidt
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt: Der Gegner muss den Vertragsschluss in Nachweis bringen!

Sie sollten die Gegenseite nochmals anschreiben und auffordern den Vertragsschluss in Nachweis zu bringen. Sie sollten zugleich hilfsweise den angeblich geschlossenen Vertrag wegen arglistiger Täuschung gem. 123 BGB anfechten und den Widerruf erklären. Den von Ihnen per Mail geforderten Betrag sollten Sie nicht zahlen.

Da einem Verbraucher beim Besuch der Internetseite regelmäßig nicht bewusst ist, dass er ein zahlungspflichtiges Angebot annimmt und ihm dies auch durch den jeweiligen Seitenbetreiber verdeutlicht wird, nimmt die Rechtsprechung eine arglistige Täuschung des Verbrauchers über die Zahlungspflichtigkeit der Leistung an.

Bemängelt wird auch vielfach, dass die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß erfolgt. In einen solchen Fall beginnt die Widerrufsbelehung nicht zu laufen. So dass ein Widerruf weiterhin möglich ist.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Leider kann ich die Antwort Ihres Experten nicht lesen, auch nicht in meiner Mail.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Tut mir leid! Hier nochmals:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt: Der Gegner muss den Vertragsschluss in Nachweis bringen!

Sie sollten die Gegenseite nochmals anschreiben und auffordern den Vertragsschluss in Nachweis zu bringen. Sie sollten zugleich hilfsweise den angeblich geschlossenen Vertrag wegen arglistiger Täuschung gem. 123 BGB anfechten und den Widerruf erklären. Den von Ihnen per Mail geforderten Betrag sollten Sie nicht zahlen.

Da einem Verbraucher beim Besuch der Internetseite regelmäßig nicht bewusst ist, dass er ein zahlungspflichtiges Angebot annimmt und ihm dies auch durch den jeweiligen Seitenbetreiber verdeutlicht wird, nimmt die Rechtsprechung eine arglistige Täuschung des Verbrauchers über die Zahlungspflichtigkeit der Leistung an.

Bemängelt wird auch vielfach, dass die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß erfolgt. In einen solchen Fall beginnt die Widerrufsbelehung nicht zu laufen. So dass ein Widerruf weiterhin möglich ist.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

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