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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

HALLO; ICH BEKOMME VON OUTLETS.DE AUS DEM INTERNET IMMER WIEDER

Kundenfrage

HALLO;
ICH BEKOMME VON OUTLETS.DE AUS DEM INTERNET IMMER WIEDER MAHNUNGEN
UND JETZT AUCH EINE RECHNUNG ÜBER 101,00 EURO PER POST DIE ICH ZAHLEN
SOLL.ICH KANN MICH ABER NICHT DARAN ERINNERN DAS ICH MICH DORT ANGEMELDET
HABE:WAS MACHE ICH JETZT ?

MIT FREUNDLICHEN GRUß
HEIDI THEEN
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

auf Zahlung können Sie nur dann in Anspruch genommen werden, wenn Sie auch einen Vertrag geschlossen haben, der Sie zur Zahlung verpflichtet.

Es empfiehlt sich daher, schriftlich gegen den Zahlungsanspruch Stellung zu nehmen. Sie sollten ggü. demjenigen, der die Zahlung von Ihnen fordert, erklären, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben. Weiterhin erklären Sie, dass Sie hilfsweise ein Vertragsangebot wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums anfechten, ein Vertrag daher nicht zustandegekommen sei. Darüber hinaus schreiben Sie, dass Sie ein Vertagsangebot nach §§ 355, 312d BGB widerrufen und die Widerrufsfrist nicht abgelaufen sei, weil Sie nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden seien. Wenn Sie dann noch hilfsweise die sofortige Kündigung erklären, haben Sie alles getan, was einem unbegründeten Anspruch vorgerichtlich entgegengehalten werden muss.

Sollte Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid oder eine Klageschrift zugestellt werden, empfehle ich grundsätzlich, die Sache einem RA Ihres Vertrauens zu übergeben, damit weitere Schritte erwogen werden können. Wenn Sie aber keinen Vertrag über das Internet geschlossen haben, liegt kein begründeter Zahlungsanspruch gegen Sie vor.

Im Übrigen ist für den Vertragsschluss der Anspruchsteller beweispflichtig. Er muss im Streitfalle nachweisen, dass Sie den Vertrag übers Internet geschlossen haben. Darüber hinaus muss er beweisen, dass Sie ordungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt worden sind. Im Übrigen muss für Sie klar ersichtlich gewesen sein, dass Sie einen entgeltlichen Vertrags abschließen. Sollte daher der Hinweis auf die Zahlungspflicht "versteckt" gewesen sein, sind Sie nicht zahlungspflichtig.

Von Strafandrohungen sollten Sie sich nicht beeindrucken lassen. Sie dienen allein der Einschüchterung.
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte akzeptieren Sie die Anwort, damit eine Abrechnung erfolgen kann. Vielen Dank

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