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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Mein Problem ich lebe seit 4 Jahren im Haus meiner verstorbenen

Kundenfrage

Mein Problem: ich lebe seit 4 Jahren im Haus meiner verstorbenen Großeltern. Nach deren Tod habe ich mit den 3 Erben -meiner Mutter, meiner Tante und meinem Onkel- über den Verkauf des Hauses gesprochen. Wir waren uns über Preis u Bedingungen einig u vereinbarten einen Notartermin. Diesen ließ mein Onkel allerdings platzen. Seither verhindern diverse Erbstreitigkeiten - in die ich direkt allerdings nicht im geringsten verwickelt bin - den endgültigen Abschluss des Kaufvertrages. Da dem Haus (Baujahr 1948) dem Verfall drohte, habe ich im letzten Jahr von allen drei Erben ein Dokument unterschreiben lassen, dass mir garantiert, dass ich bei Nichtzustandekommen des Kaufvertrages die Kosten für die bisher durchgeführten Baumaßnahmen ausgezahlt bekomme. Nun sind meine Gedult und meine Nerven langsam am Ende und ich würde das Ganze gern zum Abschluss bringen wollen. Einzig an meinem Onkel scheitert der Vertragsabschluss, da er einen Termin nach dem anderen sausen lässt. Was empfehlen Sie?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie wohl nicht Miterbe sind, bilden die drei anderen Erben eine Erbengemeinschaft. Das Grundstück kann nur mit Zustimmung aller drei Erben veräußert werden. Auf die Willensbildung der Erben haben Sie, was den Verkauf des Grundstückes angeht, keinerlei rechtliche Einflussmöglichkeit. Gegen den Willen eines Miterben kann das Grundstück nur im Wege der Teilungsversteigerung der Veräußerung zugeführt werden. Dort könnten Sie mitbieten. Aber auch darauf, dass eine Teilungsversteigerung durchgeführt wird, haben Sie keinerlei rechtliche Einflussmöglichkeit bei den Miterben. Ob einer der Miterben die Teilungsversteigerung beantragt, hängt allein von dessen Willen ab.

Andreas Scholz und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ok, das habe ich verstanden. Aber was ist mit dem bisher "verbauten" Geld.

Mir wurde ja schriftlich zugesichert, dass bei Rücktritt vom Kaufvertrag, die Kosten auf die Erben verteilt werden ...

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn zwischen Ihnen und den Miterben eine Vereinbarung besteht, vermöge derer Sie Investitionen auf das Grundstück ausgezahlt verlangen können, so haben Sie aus dieser Vereinbarung einen Zahlungsanspruch gegen die Vertragspartner.

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