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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Abend! Ich habe einen 11-j hrigen Sohn und zahle brav,

Kundenfrage

Guten Abend!

Ich habe einen 11-jährigen Sohn und zahle brav, gem. der Düsseldorfer Tabelle, den Unterhalt an seine Mutter. Wir leben getrennt, waren aber nie verheiratet.
Nun, da sie vor sechs Jahren entschieden hat (mit meinem Einverständnis), dass er auf eine Privatschule geht, teile ich die Unterhaltszahlungen zwischen Schule und ihr auf. Nun hat die Schule eine Steigerung des Schulgeldes gefordert. Ich habe daher, die Zahlungen für die Schule angepaßt und die Unterhaltszahlungen an die Frau reduziert.
Nun droht sie rechtliche Schritte einzuleiten, wenn ich nicht umgehend die Zahlungen an sie wieder anhebe.
Sie blutet mich seit Jahren aus und kann, da ich in neuer Beziehung lebe, und will auch nicht, mehr Geld als notwendig zahlen.
Hat ihr Wunsch aussichten auf Erfolg? Bitte helfen sie mir.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Guth
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Guth,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung zu Ihren Fragen wie folgt Stellung nehmen:

Das ist wirklich nicht schön, was ihre Expartnerin mit ihnen macht. Dieses brauchen sie sich auch grundsätzlich nicht gefallen lassen beziehungsweise sie sollten die Drohungen nicht für voll nehmen. Zunächst ist richtig, dass sie verpflichtet sind im Verhältnis zu ihrem Einkommen, die Kosten für die Privatschule (insbesondere da sie ihr Einverständnis hierzu erteilt haben) anteilig zu tragen. Steigern sich diese Kosten, so steigert sich auch logischerweise ihr monatlicher Unterhaltsbetrag. Seit einigen Jahren ist es nun mal so, dass der Kindesunterhalt den Ehegattenunterhalt vorgeht. Dieses bedeutet, dass der Kindesunterhalt (der ja bereits gesteigertes) ihre Einkommensgrundlage reduziert und somit auch den Unterhalt an die Ehefrau. Sollten Sie also mit der Frau verheiratet gewesen sein, so würde sich automatisch ihr Unterhalt reduzieren.

In Ihrem Fallsieht es aber ganz anders aus. Da sie mit der Frau nicht verheiratet waren, hat sie überhaupt gar keinen Anspruch auf Unterhalt nach dem Gesetz und ich kann nicht verstehen, wieso Sie dieser Frau überhaupt Unterhalt zahlen. Der einzige gesetzliche Grund, wieso man einem Partner mit dem man nicht verheiratet gewesen ist Unterhalt zahlen muss ist dann, wenn es sich um einen so genannten Betreuungsunterhalt handelt. Dieser muss auch dem nichtehelichen Lebenspartner gemäß Paragraph 1615 l BGB gezahlt werden, jedoch maximal drei Jahre lang.

Wie gesagt kann ich nicht nachvollziehen, weshalb sie überhaupt Unterhalt an ihrer Expartnerin bezahlen, da sie nach dem Gesetz offensichtliches nicht verpflichtet sind.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich glaube, Sie haben mich nicht recht verstanden.
Die Zahlungen sehen so aus:

250,- € an die Schule und 200,- € an die Mutter. Dies ergibt in der Summe 450,-€ Unterhalt gem. der Düsseldorfer Tabelle.

Befinde ich mich hier im Irrtum?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich glaube, Sie haben mich nicht recht verstanden.
Die Zahlungen sehen so aus:

250,- € an die Schule und 200,- € an die Mutter. Dies ergibt in der Summe 450,-€ Unterhalt gem. der Düsseldorfer Tabelle.

Befinde ich mich hier im Irrtum?






Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellung, jetzt habe ich den Sachverhalt endlich richtig verstanden.

Im Endeffekt kommt es nur darauf an, dass Sie den Unterhalt in der richtigen Höhe zahlen. Da es sich um ein uneheliches Kind handelt, gehe ich davon aus, dass die Kindesmutter sowieso das alleinige Sorgerecht hat. Demgemäß müssten sie den vollständigen Unterhalt an die Kindesmutter zahlen, damit wäre ihre Pflicht erfüllt. Die Kindesmutter in Vertretung für das Kind ist wiederum verpflichtet den entsprechenden Teil an die Schule weiterzuleiten.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774
Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank!

Sie haben mich beruhigt.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und frohe Ostern!

Mit freundlichen Güßen,

Christian Guth
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
gern geschehen. Es freut mich das ich Ihnen weiterhelfen konnte. Auch ich wünsche Ihnen natürlich ein gesegnetes Osterfest!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774

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