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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Wir haben Post vom Finanzamt erhalten. Es wurde ein strafverfahren

Kundenfrage

Wir haben Post vom Finanzamt erhalten. Es wurde ein strafverfahren nach § 397 Abgabenordnung eingeleitet worden sein. Weil der Verdacht besteht, dass wir dem FA eine unrichtige Einkommenssteuererkl. im Jahre 2009 für 2005 eingereicht haben sollen. s geht um 108 Euro. Wir sollen drei Belege der Firma Fielmann manipuliert haben.

Uns wird die Straftat nach §§ 370 Abs. 1 Nr. 1 AO, 369 AO i.V. 25 EStG, 56 EstDV, 33 EStG, 150 AO

Wir hatten damals Widerspruch eingelegt und es wurden uns 108 Euro nachträglich erlassen.

Wie müssen wir uns jetzt verhalten?

Bin total durch den Wind, auch nicht richtig bewusst, etwas falsch gemacht zu haben.

Könnten Sie uns raten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Das Verhalten der Finanzbehörde scheint zumindest nach Ihrer Schilderung widersprüchlich zu sein. Einerseits hat das Finanzamt Ihnen die 108 .- €erlassen, andererseits leitet es ein Strafverfahren ein. Dies passt nicht zusammen.

Sie müssten jedenfalls darlegen und auch beweisen können ,dass die 3 Belege nicht manipuliert worden sind.

Ich rate Ihnen daher an, einen Steuerberater vor Ort zu konsultieren.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht auch wenn ich bedaure, Ihnen keine positivere Nachricht geben zu können und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag und ein erholsames Wochenende!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Belege wurden uns nicht zurückgesandt. Daher entfällt schon mal der Gang zum Steuerberater.

Da es sich um 108 Euro handelt, wir keinen Ärger wollen und auch bisher nie was mit dem FA zu tun hatten (außer die alljährl. Steuererkl. welche wir im letzten Jahr v. 2005-2008 nachholen mussten wegen Aufforderung d. FA) was könnten wir tun?

Hier steht auch noch was von Beweisanträge (§§ 385 Abs. 1 AO i.V. m. §§ 136, 163 a StPO) sowie was von § 393 Abs. 1 AO).

Ich verstehe nur Bahnhof im wahrsten Sinne des Wortes
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Belege können Sie und auch der Steuerberater zurückfordern. Hierzu haben Sie ein Recht. Es mus abschließend geklärt werden, ob eine Manipunltaion vorliegt oder nicht. Sollte eine solche nicht vorliegen, sollten Sie dieses dem FInanzamt mitteilen, gegebenenfalls unter Angabe von Beweismitteln (so war das mit den Beweisanträgen zu verstehen).

Ich kann nur nochmals nachdrücklich zu einem Steuerberater raten. Auch wenn es um relativ wenig Geld geht, solte die Sache sehr ernst genommen werden.

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wie ist das jetzt zu verstehen? Wir hatten keinen Steuerberater bis dato. Wenn wir jetzt zum Steuerberater gehen, wie kann uns dieser dann weiterhelfen? Würde sich überhaupt jemand dieser Sache annehmen?

Was passiert, wenn wir dies nicht mehr nachweisen können? Ich schätze, wir bekommen dann richtigen Ärger mit Strafe zahlen und so weiter? Haben sie damit Erfahrungen?

Ich weiß, ich frage viel, hört sich sicher so an, als wenn wir doch manipuliert hätten, haben wir aber nicht.

Was hätten wir ggf. zu erwarten?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sicherlich würde sich ein Steuerberater Ihrer Sache annehmen.
Ein Steuerberater könnte Fachkundig mit dem FInanzamt kommunizieren. Dies würde ganz anders rüberkommen, als wenn Sie es so machen würden. Man würde Sie mit Steuerbarater schlichtweg ernster nehmen (dies ist zumindest meine eigene Erfahrung).

Wenn die Behörde Ihnen eine Manipulation nachweisen könnte, und Sie keine Gegenbeis erbringen köntnen, könnte das Strafverfahren mit Glück falls Sie nicht vorbestraft sind, wegen Geringfügigkeit gem. § 153a StPO gegen Auflage eingestellt werden.

Im schlimsmten Fall hätten Sie eine relativ geringe Geldstrafe zu erwarten.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ganz unten im Schreiben steht, dass wir einen Termin zur Anhörung mitgeteilt bekommen werden.

Wenn wir dort hinfahren, müssen wir darauf achten, was wir sagen?

Kann ich schon im Vorfeld für den Steuerberater die Belege zurückfordern?

Wir sind schon 15 Jahre Mitglied in einer Rechtsschutzversicherung. Macht es Sinn, sich dort Beistand einzuholen?

Wir können nix machen, auch wenn wir sagen (auf gut Deutsch) sch... auf die 108 Euro, wir zahlen zurück und ruhe ist? Bitte nicht falsch verstehen, ich meine nur, wegen 108 Euro so einen Tanz zu machen .... (Recht hin oder her)

Mein Mann sagte schon, am besten ist, wir machen gar keine Erklärung mehr!
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie die 108.- € zahlen, könnte dies als Schuldeingeständnis gewertet werden. Wenn Sie zahlen sollten, dann nur ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und unter dem Vorbehalt der Rückforderung.

Wenn Sie zu der Anhörung gehen (Sie haben das Recht nichts auszusagen, das wird Sie aber auch nicht viel weiter bringen), sollten Sie in der Tat aufpassen was Sie sagen. Wenn Sie sich überhaupt äußern, dann nur in die Richtung , dass der Vorwurf unbegründet ist.

Ich denke nicht, dass die Rechtsschutzversicherung diesen Fall übernehmen wird, eine Anfrage (evneuell auf Kulanzbasis) sollten Sie aber versuchen.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ich weiß aber ich frage nochmal nach. Was bedeutet ohne Anerkennung einer Reschtspflicht und unter dem Vorbehalt der Rückforderung?

Zur Anhörung sollten wir den Steuerberater mitnehmen?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dies bedeutet, dass Sie durch die Zahlungkein Schuldanerkenntnis ablegen. Sofern der Steuerberater sich einverstanden erklärt , wäre es natürlich hilfreich, wenn er mitkommen würde.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, nun zu meiner letzten Frage.

Demnach könnte bzw. müsste ich demFA schriftlich mittteilen, dass wir uns ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereiterklären, die 108 Euro zurück zu bezahlen.

Außerdem könnten wir vermerken, dass der Vorwurf unbegründet ist bzw. im Schreiben umgekehrt.

Wie könnte Ihrer Meinung nach das FA reagieren?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das ist genau richtig. Wie das Finanzamt reagieren wird kann ich natürlich nicht sagen, da das "Kaffeesatzleserei " wäre.

Wenn Sie aber eine vernünftige Begründugn liefern können, warum es sich nicht um eine Manipulation handelt, wird man Sie voraussichtlich in Ruhe lassen.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Danjel Newerla, Rechtsanwalt
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Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.


Naja, sie kennen sicher die Belege von Fielmann. Schlechte Durchdrucke hatten wir immer. Dafür können wir sicher nichts.

Nochmals dazu warum ich dies so regeln möchte, damit sie mich besser verstehen.

Ich bin an Multipler Sklerose erkrankt, meine Nerven liegen ohnehin schon blank. Jegliche Art von Ärger schlägt sofort auf die Krankheit. Allein schon die Tatsache, dass wir solche Post bekommen, hat schon wieder ausgereicht. Unter diesen Umständen nehme ich lieber 108 Euro weniger in der Geldbörse in Kauf als mich mit dem FA rumzustreiten.

Wir werden mit Sicherheit am Montag ersteinmal versuchen, einen Steuerberater zu finden, wie sie geraten haben. Dann werden wir diesen bitten, dieses Schreiben aufzusetzen. Wahrscheinlich kann der Steuerberater dieses Schreiben besser aufsetzen als ich. Sowie wir den Bescheid bekommen wohin wir das Geld überweisen sollen, werden wir dies sofort tun.
Dieser Papierkram liegt mir einfach nicht so recht.

Aber wie sie schon anfangs geschrieben haben, sind das alles seltsame Sachen. Der Mitarbeiter des FA muss doch auch prüfen was er eingibt und schon dort hätte man uns doch anschreiben müssen? Oder liege ich da falsch?
Experte:  anwaltsofort hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo lieber Nutzer,

 

ich finde Sie sollten Herrn RA Newerla die Gebühr bezahlen, da dieser erschöpfend geantwortet hat.

mfg anwalt sofort

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