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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3102
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich bin ein Opfer von Antassia

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich bin ein Opfer von Antassia geworden. Ab Mitte Februar hatte ich Probleme mit meinem Internet, bezw. ich konnte meine Rechnungen zum Teil nicht mehr öffnen. Ende Februar ist mein PC ganz abegestrürzt und ich brachte ihn zur Rep. Als ich meinen PC am 16.03.2010 wieder hatte und meine Mails nachschaute, hätte ich die Zahlungsaufforderung von Antassia fast ungelesen gelöscht wie ich es bei unbekannten Mails immer tue. Weil ich Rechnung gelesen habe, öffnete ich das Mail und habe gleich Einspruch erhoben da ich weder das Unternehmen kenne, noch Software runterlade, die nicht über Telekom läuft. Die angeheftete Rechnung ließ sich nicht öffnen gab aber Warnung . Ich bekam Antwort daß mein Mail nicht gesendet werden kann aber ich kostenpflichtig tel. oder faxen kann.Auf mein Fax erhielt ich die Mailantwort, daß ich ein Formular ausgefüllt hätte und zu zahlen habe. Jetzt habe ich erst mal nachgesehen was Antassia anbietet und bin entsetzt.HILFE was kann
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre Frage und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Offensichtlich sind Sie in eine sog. "Abofalle" getappt.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist ein Vertragsschluss unwirksam, zu prüfen wäre auch, ob die Widerrufsbelehrung richtig erfolgt ist. Die Unwirksamkeit kann sich insbesondere daraus ergeben, als dass Nutzer, darüber getäuscht werden, dass ansonsten kostenfreie Software (hier wird suggeriert, dass für das Aufbereiten und das Darstellen der Downloadmöglichkeit der Abopreis genommen wird) verkauft wird. Zum anderen ist das Portal eben auch gerade darauf ausgelegt ist, hier solche Abo’s abzuschließen.

Gegebenenfalls ist auch der Hinweis auf die Kostenpflichtigkeit nicht ausreichend.

Grundsätzlich rate ich daher den entsprechend Betroffenen hier keine Zahlungen zu leisten und der Rechnung zu widersprechen, den vermeintlichen Vertrag zu widerrufen, hilfsweise zu kündigen und gegebenenfalls hier auch einen Rechtsanwalt zu beauftragen, um hier entsprechend mit der Gegenseite in Verbindung zu treten.

Ich hoffe, Ihre Frage zunächst hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen selbstverständlich gerne weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Leider war Ihre Antwort nicht sehr hilfreich. alle Ihre Vorschläge habe ich schon zuvor unternommen, ich versuche es bei der Polizei
Keinen weiteren Bedarf.
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie können tatsächlich nichts anderes weiter unternehmen und müssen warten, ob die Gegenseite gerichtlich vorgeht. Von einer negativen Feststellungsklage rate ich wegen des Prozesskostenrisikos ab.

Dass Sie andere Schritte bereits unternommen haben, haben Sie nicht geschrieben, insofern war meine Antwort folgerichtig und ich gehe davon aus, dass Sie diese auch im Rahmen der Nutzungsbedingungen akzeptieren.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag und viel Erfolg in der Angelegenheit.

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