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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 895
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Guten Tag! Habe bez glich einer Erbangelegenheit eine Frage!

Kundenfrage

Guten Tag! Habe bezüglich einer Erbangelegenheit eine Frage! Gibt es eine Entschädiging für den jenigen der auf ein Testament stand aber dieser später geändert wurde, der jenige aber nichts mehr davon wusste, dass er nicht mehr auf dem Testament stand?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für ihre Frage.

 

Diese beantworte ich gern wie folgt:

 

Wenn Sie durch Änderung des Testaments enterbt wurden, dann müssen Sie dies grundsätzlich hinnehmen, da der Wille des Erblassers maßgeblich ist. Er kann über sein Vermögen frei verfügen. Es gibt deshalb keinen Entschädigunganspruch gegen die Erben, wenn Sie testamentarisch nicht mehr bedacht sind. Sollten Sie Abkömmling des Erblassers sein, dann steht Ihnen dann, wenn Sie durch das geänderte Testament von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen sind, ein Pflichtteilsanspruch gegen den oder die testamentarisch eingesetzten Erben zu. Dieser Anspruch beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

KSRecht



Verändert von KSRecht am 21.02.2010 um 16:06 Uhr EST
K. Severin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo! Ich habe Ihre Antwort verstanden. Mein Anliegen geht dahin, dass der jenige der sein Testament geändert hat, nicht bescheid gegeben hat, dass er es sich anders überlegt hat. Er hat den jenigen in den Glaben gelassen, dass alles so ist wie in den ersten Testament stand. Dafür kann man doch Klage einlegen, oder nicht!?
Es wäre lieb, wenn sie mir das auch so verständlich beantworten können.

Vielen Dank!
O.Mihaiu
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, leider ist der Erblasser nicht verpflichtet, Sie auf eine Änderung des Tetaments hinzuweisen. Er kann dieses jederzeit ändern und dadurch einen zunächst Bedachten wieder enterben. Es gibt in der Regel selbst dann keinen Anspruch auf Schadensersatz gegen den Erblasser, wenn er den zunächst Bedachten in dem falschen Glauben belassen hat, er würde aufgrund des testamentarischer Verfügung bedacht sein. Sollte dieser Sachverhalt allerdings zu Vermögensdispositionen geführt haben, die der zunächst Bedachte im Vertrauen darauf gemacht hat, das er aufgrund des Testaments einen Teil des Nachlasses erbt und wusste dies der Erblasser, so kann sich ein Schadensersatzanspruch wegen einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung aus § 826 BGB für den Enterbten ergeben, wenn diese Vermögensdispoitionen zu einem Schaden in seinem Vermögen geführt haben. Dieser Anspruch muss dann gegen den Erblasser zu Lebzeiten oder die Erben geltend gemacht werden, wenn der Erblasser bereits verstorben sein sollte. Notfalls durch Klage vor einem Zivilgericht.

 

Die Prüfung und Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs sollte aber durch einen Fachanwalt für Erbrecht erfolgen, weil es im Erbrecht Besonderheiten hinsichtlich der Geltendmachung von Nachlassforderungen gibt, die dessen Beauftragung notwendig machen.

 

Ich hoffe ihre Fragen damit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag Abend.

 

Mir freundlichen Grüssen

 

KSRecht



Verändert von KSRecht am 21.02.2010 um 17:51 Uhr EST

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