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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Ich habe in einem Erbrechtsstreit in 1. Instanz beim Amtsgericht,Nachla gericht

Kundenfrage

Ich habe in einem Erbrechtsstreit in 1. Instanz beim Amtsgericht,Nachlaßgericht gewonnen.
Die Gegenpartei gin in Beschwerde vor das Landgericht. Das Landgericht legte einen Vergleich nahe, den ich eingegangen bin, bereue ihn aber nun sehr.
gibt es die Möglichkeit diesen zu widerrufen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Soweit hier der Vergleich widerruflich geschlossen wurde, können Sie den Vergleich widerrufen.

Ansonsten bliebe nur, den Vergleich anzufechten. Dazu bedarf es aber eines Anfechtungsgrundes. Diese sehe ich hier nicht.

Daher wird man hier nichts machen können.

Ich bedauere sehr, Ihnen hier keine günstigere Antwort geben zu können.
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Den Vergleich bin ich eingegangen, da man uns im Vorfeld der Verhandlung vom Gericht her sagte, wenn wir keinen Vergleich eingehen, kann es pasieren, daß ich alles verliere, Das Landgericht kann zu ganz anderer Entscheidung kommen wie das Amtsgericht.

In der Angst alles zu verlieren habe ich mich dann vorschnell auf diesen Vergleich eingelassen.

Nur durch eine unglückliche Textformulierung im Ttestament des Erblassers war es der Gegenseite überhaupt möglich hier das Testament anzufechten, bzw. eine These aufzustellen, daß der Erbfall, so wie er im Testament genannt is, nicht eingetreten ist und das Teastament somit nicht zum tragen kommt .

Aufgrund von persönlichen Aussagen des Erblassers, mit dem ich im Leben in engster Beziehung stand, ist mir aber bekannt, daß er schon zu Lebzeiten niemals die andere Seite beerben wollte und eigentlich aus diesem Grund überhaupt ein Testament abgefaßt hat. Ich könnte unter Eid aussagen, daß er die andere Partei niemals beerben wollte. Ich weiß, daß wenn er es wüßte, daß hier sein letzter Wille so mißachtet wird und eine Seite nun einen Teil seines Vermögen bekommen soll, mit der er im Leben übeerhaupt nichts zu tun hatte, sich im Grabe rumdrehen würde.

Durch Fotos,Filme und Briefe könnte ich dies sogar beweisen.
Ist dies nicht ein Grund den Vergleich anzufechten, den ich mehr aus dieser panischen Angst heraus abgeschlossen habe alles zu verlieren.


Ist dies ein Grund den Vergleich anzufechten?



Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Man kann hier versuchen, den Vergleich mit dieser Argumentation anzufechten.

Man müsste also vortragen, unter Druck gestanden zu haben und sich auch der Tragweite des Vergleichs nicht bewusst gewesen zu sein.

Allerdings wird dies ein sehr schweres Unterfangen.

Sie sollten sich daher einen durchaus erfahrenen Anwalt nehmen, der Sie hier vertritt.

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