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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte(r) Frau / Herr Anw ltin / Anwalt,Es ist mir

Kundenfrage

Sehr geehrte(r) Frau / Herr Anwältin / Anwalt, Es ist mir nicht möglich den Fall hier zu schildern, weil der Platz nicht ausreicht. Kann ich das auch anderweitig schicken (eine A4-Seite) ? Es handelt sich um eine Frage bezüglich eines Autoverkaufes und arglistes Verschweigen von Mängeln.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Sehr gerne können Sie mir Ihre Anfrage auch an meine unten genannte E-Mail-Adresse senden, damit ich Ihnen dann hier über das Forum antworten kann.

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774
Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla, ich habe die Frage an die angegebene E-Mail bei Web.de gesendet.

Vielen Dank

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Zu 1.Wenn aufgrund einer Gutachteraussage, die ich allerdings für sehr unwahrscheinlich halte, das Gericht feststellt, dass ich den Mangel arglistig verschwiegen habe, muss ich dann den Rechtsstreit zwischen dem Käufer und Ausführenden der Inspektion bezahlen ?

Nein das brauchen Sie grundsätzlich nicht. Gem. § 91 ZPO muss nämlich derjenige den Rechtsstreit bezahlen, bzw. die Kosten des Rechtsstreits, der verliert. Da Sie an dem Rechtsstreit zwischen Käufer und dem Ausführenden nicht beteiligt sind, können Sie hierfür grundsätzlich auch nicht herangezogen werden. Anders sieht es natürlich aus sofern Sie vom Käufer verklagt werden und der Käufer gewinnt. Dann müssten Sie natürlich die Kosten des Rechtstreits zahlen.

Zu 2.Muss ich dann Schadenersatz für Schäden zahlen die beim Kauf nicht vorhanden waren ? Muss ich dann alle Gutachten und Gerichtskosten bezahlen ?

Nein, Sie müssen natürlich grundsätzlich nur für solche Schäden aufkommen, die auch schon beim Kauf vorhanden waren. Anders verhält es sich natürlich dann, wenn dem Käufer auf Grund der Mangelhaftigkeit (sofern diese dann bewiesen wird und Sie dafür verantwortlich sind) Aufwendungen bzw. Kosten entstehen. Diese müssten Sie dann gegebenenfalls auch tragen. Sofern Sie in Anspruch genommen werden und sich herausstellt, dass Sie die Kaufsache mangelhaft verkauft haben, sind Sie grundsätzlich auch zur Tragung der Gutachterkosten verpflichtet.

Zu 3.Muss ich dann Standgeld für am Ende zwei Jahre bezahlen ?

Dies lässt sich aus der Ferne schlecht beurteilen. Dies wäre aber theoretisch dann möglich, wenn das Fahrzeug mangelbedingt solange stehen musste und der Käufer keine andere Möglichkeit hat, das Fahrzeug anderweitig bzw. kostengünstiger unterzustellen.

Zu4. Muss ich dann Nutzungsausfallentschädigung für am Ende zwei Jahre bezahlen ? Das wäre dann in Summe eine Zahlung von 30.000,-€ bei einem Schaden von 2500,-€.

Auf was muss ich mich in so einem Fall dann einstellen ?

Eine Nutzungsausfallentschädigung muss grundsätzlich nur dann gezahlt werden, wenn man in einem Verkehrsunfall verwickelt ist und das Fahrzeug in beschädigt wird. Dann wird für die Reparatur- bzw. Wiederbeschaffungsdauer ein Nutzungsausfall gewährt. Ob aber in Ihrem Fall ein Nutzungsausfall in irgendeiner Form geschuldet ist , wage ich stark zu bezweifeln, kann aber im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilt werden.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen: Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774

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