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Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als selbstständiger Anwalt im Arbeits-, Familien-, Straf- und Zivilrecht.
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Dieter Michaelis ist jetzt online.

Guten Tag, meine Frage bezieht sich auf eine AHM bzw. Reha-Ma nahme

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Frage bezieht sich auf eine AHM bzw. Reha-Maßnahme im Anschluss einer Hüft-TEP.
Meine Mutter liegt zur Zeit noch stationär im Krankenhaus und soll im Anschluss eine Reha-Maßnahme bekommen, sie ist Rentnerin ergo zuständig für die Bewilligung die Krankenkasse BKK Essen. Diese Krankenkasse hat eine Reha-.. bewilligt in einer Kooperations-Reha-Klinik zb. Bad Sassendorf. Meine Mutter hatte sich jedoch eine Reha-Klinik in der Nähe Ihres Wohnortes ca. 5 km entfernt ausgesucht, dies genehmigte die Kasse nur unter der Voraussetzung, dass meine Mutter die Mehrkosten in Höhe von 311,00 € selber tragen würde und die An- und Abreise ebenfalls selber bezahlen solle. Ist dies rechtens oder habe ich die möglichkeit zu intervenieren?
im voraus vielen Dank XXXXX XXXXX Anwort
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Dies ist rechtens .

Die Krankenkassen kooperieren aus Kostengründen mit bestimmten Rehakliniken .

Die Kosten einer Reha sind bekanntlich sehr hoch . Die Kooperationskliniken bieten die gleiche Leistung zu einem deutlich niedrigeren Kostensatz.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen :

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen anhand Ihrer Sachverhaltsangaben. Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Dies hat in der Praxis zur Folge, dass vermeintlich ähnliche Sachverhalte zu unterschiedlichen Gerichtsentscheidungen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.


Mit freundlichen Grüßen


Dieter Michaelis
Rechtsanwalt
[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihre schnelle Anwort.
Nach §9 SBG IX hat doch jeder Patient das Recht auf freie Krankenhaus bzw. Klinikwahl und Mehrkosten sind ihm nicht zuzumuten. Außerdem ist meine Mutter zu 60% Schwerbehindert (schon vor der Hüft-Op) und mein Vater zu 90% mit B, ein Besuch durch meinen Vater in der Reha-Klinik ca. 120 km vom Wohnort entfernt, wäre nicht möglich mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, er kann sich ja nicht irgendwen von der Straße zur begleitung suchen, ich bin jedoch selbstständig und komme nicht vor 19:00 Uhr aus meinem Geschäft, dies hieße erst nach Ende der Besuchszeit (20:00 Uhr)in der Reha-Klink an. Besteht auch unter diesem Aspekt keine Interventionsmöglichkeit?
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich habe zwischenzeitlich eine Info des Bundesgesundheitsministeriums für Sie kopiert .

Mehr Wettbewerb, mehr freie Wahl
Nicht nur schneller, auch individueller können Patienten
jetzt notwendige Reha-Leistungen Anspruch nehmen: Künftig dürfen sie sich „ihre“ Einrichtung selbst aussuchenchen. Das stärkt den Wettbewerb – und ist vor allem für die Versicherten ein deutliches Plus im Vergleich zur
früheren Regelung, wonach ihnen nur diejenigen Reha-Kliniken zur Verfügung standen, mit denen die Krankenkasse einen Versorgungsvertrag hatte. Nun können alle Versicherten grundsätzlich zwischen allen bundesweit zertifizierten und zugelassenen stationären Reha-Einrichtungen wählen – sind diese allerdings teurer als die
Vertragspartner der Krankenkassen, muss der Patient die Mehrkosten selbst tragen. Und: Diese Wahlfreiheit gilt nur
dann, wenn die gesetzliche Krankenversicherung – nicht aber Unfall- oder Rentenversicherung – für die Reha-Maßnahme zuständig ist. Das Zertifizierungsverfahren wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

M.f.G.
Dieter Michaelis und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Also auch unter dem Gesichtspunkt der Schwerbehinderung und des hohen Alters von 80 Jahren beider Ehepartner besteht keine Änderungsmöglichkeit, es tritt auch dann kein anderer Leistungsträger für die Mehrkosten ein?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich bitte noch um Antwort auf meine letzte Frage
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag ,

mir ist kein anderer Leistungsträger bekannt .

M.f.G.

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