So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

guten tag, nach meiner scheidung sollte unser gemeinsames haus

Kundenfrage

guten tag, nach meiner scheidung sollte unser gemeinsames haus verkauft werden - meine bank erklärte mir das sie einen käufer habe der sofort einziehen möchte -daraufhin habe ich mir eine wohnung gesucht und bin ausgezogen - die neuen mieter haben in ihrer wohnzeit nur unregelmäßig wasser müll usw. bezahlt und dann waren sie weg - die ausstehenden kosten für wasser belaufen sich auf über 700,00 € die ich jetzt zahlen soll ich arbeite als friseurin und erhalte hartz4 ich weiss nicht ob und wie ich dieses bezahlen kann - für einen anwalt habe ich leider kein geld und für eine information wie ich mich verhalten soll währe ich sehr dankbar mfg.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung zu Ihren Fragen wie folgt Stellung nehmen:

Ihrer Sachverhaltsschilderung kann ich nicht ganz genau entnehmen, weshalb sie diese 700 € bezahlen sollen. Fakt ist aber, da Sie sich gegen diese Forderung am besten anwaltlich verteidigen sollten, sofern diese Forderung ungerechtfertigt ist.

Sofern Sie sich keinen Anwalt leisten können, ist dieses kein weiteres großes Problem. Für die außergerichtliche Interessenvertretung können Sie nämlich bei dem für sie zuständigen Amtsgericht einen so genannten Beratungshilfeschein bekommen und für ein eventuell später folgendes Gerichtsverfahren sogenannte Prozesskostenhilfe. Demnach würde der Staat grundsätzlich für Ihre Anwaltskosten aufkommen können.

Sie sollten also zunächst mit dem für Sie zuständigen Amtsgericht in Kontakt treten und dort einen Beratungshilfeschein beantragen und anschließend einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen, der Ihre rechtlichen Interessen wahrnimmt. Diesen Rechtsanwalt sollten Sie aber bitte vorab fragen, ob er auch über Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe für Sie tätig werden möchte.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/3088316

Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
das geld soll ich bezahlen da ich zu dieser zeit noch im grundbuch stand für außenstände an wasser und abwasser / eine rechtskostenhilfe bekomme ich nicht da ich arbeite und hartz 4 bekomme (der berühmte teufelskreis zum leben zu wenig und zum sterben zu viel)
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

nach ihrer Schilderung handelt es sich vermutlich um so genanntes Aufstockungs-Harz4.


Demnach hätten Sie normalerweise schon ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe, zumindest teilweise.


Es gibt auch die Möglichkeit der Inanspruchnahme vom Prozesskostenhilfe in Verbindung mit anschließender ratenweiser Zurückzahlung.
Auf einen Versuch sollten Sie es insoweit auf jeden Fall ankommen lassen und die entsprechenden Anträge stellen, dies kostet ja nichts, außer etwas Zeit bei der Ausfüllung der Anträge.

Sollten sie sich noch unsicher sein, so könnten Sie sich an einen Rechtspfleger oder die Rechtsantragstelle des zuständigen Amtsgerichtes wenden. Dort wird man Ihnen sicherlich helfen kommen.

Ich kenne zwar nicht den kompletten Sachverhalts, sofern es sich aber um Kosten handelt, die Sie als Grundstückseigentümerin treffen, also etwa öffentliche Abwasserkosten, so könnte diese Forderung in der Tat nicht ganz unberechtigt sein.


Es sollte aber auf jeden Fall nachgeprüft werden, und die Höhe von 700 € gerechtfertigt ist. Sollte eine Prüfung ergeben, dass dieseHöhe gerechtfertigt ist, sosollten Sie versuchen, eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Danach ihrer Schilderung bei Ihnen voraussichtlich eine Zwangsvollstreckung nichts bringen würde, sind die Chancen erfahrungsgemäß sehr hoch, dass sich der Gläubiger auf eine Ratenzahlung einlassen wird.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/3088316