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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 890
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

wir haben durch immobilenvermittlung ein haus besichtigt, danach

Kundenfrage

wir haben durch immobilenvermittlung ein haus besichtigt, danach hat die immobilienvermittlung uns den kaufvertragsentwurf geschickt, jetzt bekommen wir die rechnung von einem notar für den vertragsentwurf. ist es richtig, daß wir diese rechnung zahlen sollen, obwohl wir den notar gar nicht beauftragt haben?
wir möchten das haus nocht nicht kaufen
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, vielén Dank für ihre Anfrage.

 

Diese beantworte ich gern wie folgt:

 

Selbstverständlich müssen Sie Notrarrechnung für den Entwurf eines Kaufvertrages nicht bezahlen, da Sie dem Notar keinen Auftrag dafür erteilt haben. Die Immobilienfirma kann von Ihnen auch keinen Ausgleich für die entstandenen Notarkosten verlangen, wenn dies nicht ausdrücklich mit Ihnen

vertraglich vereinbart worden ist. Sollte diese gegenüber dem Notar eine Vertretungsmacht für Sie vorgetäuscht haben, kommt dadurch ebenfalls kein

Vertrag zwischen Ihnen und dem Notar zustande.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

KSRecht

 

 



Verändert von KSRecht am 14.01.2010 um 09:16 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

vielen dank für ihre antwort.

wir haben die rechnung an dem notar zu unserer entlastung zurück geschickt miit dem grund daß wir ihn nicht beauftragt haben. gestern haben wir die rechnung von dem notar wieder zurück erhalten, er hat geschrieben: die rücksendung macht die kostenrechnung nicht gegenstandslos. sollten sie nicht zur zahlung bereit sein, werde ich die gebühren zwangsweise durch einen gerichtsvollzieher beitreiben lassen.

was sollen wir jetzt machen?

 

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Diese Ankündigung kann der Notar nur dann umsetzen, wenn er einen Vollstreckungstitel gegen Sie in der Hand hält. Da er nach ihrer Sachverhaltsschilderung keine titulierte Forderung aus einem Auftrag zur Erstellung des Kaufvertrages gegen Sie hat, kann er auch keinen Vollstreckungsauftrag gegen Sie erteilen. Sie sollten dem Notar deshalb schreiben, dass Sie gegen ihn Beschwerde bei der Notarkammer einlegen wegen seines Verhaltens und ihn wegen versuchten Betrugs anzeigen, falls er weiter die unberechtigte Forderung Ihnen gegenüber in Rechnung stellt.

 

 

K. Severin und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wir haben dem Notar beantwortet,er hat letzte Woche eine Mahnung geschickt , da er meinte dass wir den Immobilie beauftragt haben( der Immobilie hatte ein Mail von uns mit dem Inhalt : wie vereinbart bitte schicken Sie uns den Vertrag ... aber damals sagte der Immobilie wenn wir das Haus nicht kaufen brauchen wir nichts zu bezahlen)
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, Sie sollten infolge der Mahnung durch den Notar einen Rechtsanwalt damit beauftragen, die unberechtigte Forderungen des Notars anzuwehren. Sie können einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen, damit Sie Kosten für ein erstes Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt erstattet bekommen.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

KSRecht



Verändert von KSRecht am 21.02.2010 um 09:48 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter KSRecht,

 

vielen Dank für Ihre Antwort, da ich nicht vermögenslos bin, denke ich daß ich keine Beratungshilfe vom Amtsgericht erhalten kann. muss ich jetzt schon gegen die unberechtige Forderung des Notars durch einen Anwalt anwehren oder kann ich abwarten bis der Notar eine Vollstreckung veranlasst? Was sill ich jetzt tun?

 

Danke

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, Sie sollten jetzt schon einen Rechtsanwalt mit der Abwehr der unberechtigten Forderung des Notars beauftragen. Der Notar verfügt meines Erachtens nach ihrer Sachverhaltsschilderung bislang über keinen Vollstreckungstitel gegen Sie, weil er weder über einen Vollstreckungsbescheid noch über eine rechtskräftige Entscheidung eines Zivilgerichts verfügt, das ihm eine Forderung aus Ausgleich seiner Gebühren gegen Sie zuspricht. Um möglichst zu vermeiden, dass es zu einem Rechtsstreit zwischen Ihnen und dem Notar kommt, sollte ein Kollege in ihrem Auftrag den Notar anschreiben und ihm darlegen, weshalb er keinen Anspruch auf Ausgleich der Gebühren gegen Sie hat.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

KSRecht



Verändert von KSRecht am 22.02.2010 um 15:26 Uhr EST

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