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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Meinem Bruder wurde im Dez.09 das Aufenthaltsrecht f r seine

Diese Antwort wurde bewertet:

Meinem Bruder wurde im Dez.09 das Aufenthaltsrecht für seine Tochter nach über 2 Jahren aberkannt. Ende Jan. d. J. soll sie nun zu ihrer Mutter zurück. Sein RA hat Einspruch eingelegt. Das JA redet mal so und mal so. Was kann man tun? Die Tochter müßte dann zum 4. Mal die Schule wechseln. (2. Klasse)

Sehr geehrter Ratsuchender,

Vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltsschilderung zu Ihren Fragen wie folgt Stellung nehmen:

Dass die Kleine andauernd die Schule wechseln muss ist natürlich für das Kindeswohl nicht geradezuträglich und ein Argument, welches in einer entsprechenden Gerichtsverhandlung vorgebracht werden könnte. Hiermit ist auch schon der wichtigste Punkt angesprochen worden. Im Endeffekt geht es Ihnen ja darum, dass der Kindesvater das (gemeinsame) Sorgerecht erhält.

Dieses ist in Ihrem Fall nur dann möglich, wenn die Kindesmutter eine so genannte Sorgerechtvereinbarung vor dem zuständigen Jugendamt mit dem Kindesvater abschließt, was nach Ihrer Sachverhaltsschilderung allerdings leider ausszuschließen sein dürfte.

Die einzige andere Möglichkeit ist noch, dass das zuständige Familiengericht, also dass Familiengericht in dessen Bezirke das Kind wohnt, eine Entscheidung über das Sorgerecht trifft.

Eine solche Entscheidung kann auf Antrag eines jeden Elternteiles erfolgen. Dann sollte im Rahmen einen solchen Prozesses alle Gründe und natürlich auch Beweismittel sowie zum Beispiel Zeugen und dergleichen dafür vorgebracht werden, dass es für das Kindeswohl nicht gut es, wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht hat, etwa zum Beispiel wegen der häufigen Schulewechsel.

Zudem müsste auch vorgetragen werden, dass es für das Kind besser wäre, wenn der Vater mehr Einfluss auf die Erziehung hätte auf Grund des gemeinsamen Sorgerechts. Der Kindesvater sollte also noch einmal seinen Anwalt darauf ansprechen und gegebenenfalls gerichtliche Schritte in die Wege leiten, was in Ihrem Fall der schon passiert es (sie schrieben ja etwas von „ Einspruch“).

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend und einen guten Wochenstart!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/3088316

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Die Mutter hat vor mehr als 2 Jahren die Tochter gehabt. Sie hat noch eine jüngere, die bei ihr lebt. Vor über 2 Jahren wurde mein Bruder vom JA angerufen, er solle seine älteste Tochter da abholen, da die Mutter mit 2 Kindern überfordert ist. Nun hat seine JA-Sachbearbeiterin der Mutter geraten, sie solle zum Gericht gehen und ihr Kind wiederholen. Da die Mutter jedes Wochenende unterwegs ist und die kleine immer bei anderen Leuten untergebracht ist und immer wechselnde Männerbekanntschaften hat, zu der die Kleine Papa sagen muß, ist dies wohl nicht der richtige Umgang. Nach dem Urteil wurde die Mutter sogar von mehren Leuten auf dem Weihnachtmarkt betrunken angetroffen. (Im Beisein der 3jährigen Tochter) Sie war nicht mal im Stande den Buggy zu schieben. Die vom JA meinte nur, das Urteil ist gesprochen und er kann nichts mehr tun. Was ist das für eine Dame vom JA? Die Wohnung hat sie auch inspiziert, wo mein Bruder lebt mit seiner Tochter. Alles in Ordnung. Er könne damit rechnen, daß er sie doch behalten kann. Jetzt soll er wg. Besuchsrecht seiner Seite zum Gericht am Freitag. Was macht man den nur?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Das sind sehr wichtige Sachverhaltsinformationen, die Sie da geliefert haben. Nach Ihrer Schilderung ist das Verhalten der Kindesmutter meiner Einschätzung nach so schädlich für die Kleine, dass ihr sogar das Sorgerecht u. U. volständig abgesprochen werden könnte. Selbst falls der Kindesvater nicht das Sorgerecht hat, hat er nach dem Gesetz agrundsätzlich ein Besuchsrecht.


Genauso wie Sie eben den Sachverhalt geschildert haben, sollte der Kindesvater auch vor Gericht argumentieren bzw. das Gericht darüber informieren und Zeugen dafür benennen, die diesen Vortrag bestätigen können. Dann sehe ich relativ gute Chancen, dass das Gericht eine Entscheidung zu Gunsten des Kindesvaters trifft.


Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend und einen erfolgreichen Wochenstart!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
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Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/3088316
Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.