So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Es geht um die ble Nachrede und Verunglimpfung meines Lebenspartners,

Kundenfrage

Es geht um die üble Nachrede und Verunglimpfung meines Lebenspartners, der am 16. Sept. 2009 verstorben ist. Hierbei wurden insbesondere intime Körperteile durch eine früher mit ihm bekannte Dame verunglimpft.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung zu Ihrer Frage wie folgt Stellung nehmen:

Nach Ihrer Schilderung liegt eine Straftat vor, sodass Sie unbedingt in Erwägung ziehen sollten, Strafanzeige gegen die Person zu erstatten, die Ihren Mann beleidigt/verunglimpft hat.

Welche Straftat im Endeffekt gegeben ist, hängt davon ab, ob die Ausführungen noch zu Lebzeiten Ihres Mannes geschehen sind, dann käme eine Beleidigung, Verleumdung

oder üble Nachrede in Betracht. Sollten die Äußerungen allerdings erst (so habe ich Ihre Anfrage verstanden) nach dem Tod Ihres Mannes geschehen sein, so wäre dieses ebenfalls grundsätzlich strafbar. Gem. § 189 StGB ist nämlich die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener unter Strafe gestellt. Die Höchststrafe für eine solche Straftat beträgt zwei Jahre Freiheitsstrafe.

Um die Frage nach der Strafbarkeit aber abschließend klären zu können, wäre eine vollumfängliche Kenntnis des Sachverhalts vonnöten. So ist nämlich ein Toter nicht mehr beleidigungsfähig, sodass bloße Beleidigungen nicht ausreichen würden. Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung liegt aber eine gravierende Verunglimpfung vor, sodass Sie wie bereits gesagt Strafanzeige erstatten können.

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben auch wenn ich es bedaure, Ihnen keine positivere Nachricht geben zu können.. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/3088316

Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

 

Danke für die schnelle Antwort.

Bitte sagen Sie mir noch, wo ich den Strafantrag stellen sollte. Polizei oder über einen Anwalt? Besten Dank im voraus.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für IhreNachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wiefolgt beantworten möchte:

Die Strafanzeige können Sie grundsätzlich bei jeder Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft stellen.


Um die Vorgänge aber zu beschleunigen und den Behörden nicht unnötige Arbeit zu machen, die zu einer Zeitverzögerung führen würde, sollten Sie die zuständige Polizeibehörde bzw. Staatsanwaltschaft angehen. Das wäre die Dienststelle am Wohnsitz der Person, gegen die Sie die Anzeige erstatten möchten.



Grundsätzlich können Sie die Strafanzeige selber erstatten und benötigen hierfür nicht unbedingt einen Anwalt. Bei der Erstattung der Strafanzeige durch einen Rechtsanwalt wird jedoch signalisiert, dass Ihnen die Angelegenheit sehr ernst ist und insbesondere kann der Sachverhalt so oft noch besser aufbereitet werden.



Sehr gerne wäre Ihnen meine Kanzlei bei der Erstellung einer Strafanzeige und Erstattung der Strafanzeige bei der zuständigen Behörde behilflich. Den hier im Forum geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich Ihnen im Falle einer weitergehenden Beauftragung in voller Höhe anrechnen. Bei Interesse können Sie sich sehr gerne an meine unten genannte E-Mail-Adresse wenden, damit ich Ihnen ein unverbindliches Angebot unterbreiten kann.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/3088316