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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damnen und Herren, meine Frau hat eine Lebensversicherung

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damnen und Herren,

meine Frau hat eine Lebensversicherung bei der DBV-Winterthur
1991 abgeschlossen und 2005 vorzeitig aufgeloest.
(Rueckkaufwert ca. 43 000 EUR - aber mehr eingezahlt)

Die Versicherung meinte damals schon, dass sie mit dem Rueckkaufwert
Verluste haette.

Meine Fragen:

Nach dem Urteil des Landgerichts Hamburg duerfen die Versicherungen nicht mehr die vollen Abschlussgebuehren berechnen.
Faellt dies Versicherung darunter?
Sollen wir einen Musterbrief oder einen Brief des Anwaltes der Versicherung schicken? Gibt es eine Abgabefrist?

Mit freundlichen Gruessen
Juergen Bartsch

Sehr geehrter Herr Bartsch,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts zu Ihren Fragen wie folgt Stellung nehmen:

Sie haben vollkommen Recht. Das von Ihnen in Bezug genommenen Urteil des Landgerichts Hamburg regelt, dass nicht mehr die vollen Abschlussgebühren, sondern diese nur noch anteilig im Falle einer vorzeitigen Auflösung der Lebensversicherung zu erstatten sind.

Dieses Urteil gilt grundsätzlich auch für den Fall von Lebensversicherung wie bei Ihnen , betrifft allerdings nur Versicherungsabschlüsse wird zwischen 2001 und 2005. Für diejenigen Fälle die dafür liegen, ergibt sich die anteilige Anrechnung der Abschlussgebühren schon nach einem betreffenden Urteil des Bundesgerichtshofes.

Nachfolgend habe ich Ihnen einen sehr interessanten Link zu diesem Thema beigefügt:

http://www.finanzen.de/newsbeitrag/items/landgericht-hamburg-staerkt-lebensversicherungskunden-den-ruecken.html

Sie sollten von der Versicherung eine genaue Auflistung anfordern, aus der hervorgeht, in welcher Höhe welche Zahlungen verrechnet beziehungsweise einbehalten werden.

Sofern Sie selber diese Auflistung nicht nachvollziehen können, sollen Sie einen im Versicherungsrecht erfahrenen Rechtsanwalt beauftragen, damit dieser die Plausibilität/Richtigkeit dieser Auflistung nachvollziehen kann, und dann prüfen kann, ob gemessen an der aktuellen Rechtslage die Rückzahlungshöhe in Ordnung ist und gegebenenfalls weitere Zahlungen von der Versicherung fordern.

Eine Abgabefrist gibt es meines Erachtens nicht. Sehr gerne können Sie mir die Schreiben der Versicherung bzw. des Anwaltes zur Prüfung weiterleiten. Ich weise Sie aber darauf hin, dass dieses eine Beauftragung darstellen würde, die im Rahmen einer Erstberatung nicht möglich ist und weitere Kosten nach sich ziehen würde. Bei Interesse können Sie sich gerne an meine unten genannte E-Mail-Adresse wenden, damit ich Ihnen unverbindliches Angebot zur Prüfung der Unterlagen zukommen lassen kann.

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.

So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch ein angenehmes Dienstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774

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