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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 892
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

guten abend, ich habe mal eine Frage, vor einiger Zeit hatte

Kundenfrage

guten abend, ich habe mal eine Frage, vor einiger Zeit hatte ich ein techtelmechtel mit einer anderen Frau.Es war aber nie etwas ernstes.
Ich habe das nach kurzer Zeit beendet.Nun lässt sie mich,meine Familie und unser Geschäft nicht in Ruhe. Sie denkt sich immer neue Dinge aus um uns zu schädigen. Wie z.B. Aussenbstuhlung unter Feuer gesetzt,die Hauswand beschmiert,diverse SMS an meine Frau wo wir dermassen beleidigt werden,Mails auf unserer Hompage hinterlassen die absolut geschäftsschädigend sind,und zu guter letzt Flyer verteilt in Form von ... namentlich benannter Begleitservice und besonderen Extras,wo auch unser Lokal namentlich benannt wird,in dem ich für sowas zu finden bin.
Was können wir tun um uns dagegen zu wehren?
Da unsere Existenz in Mitleidenschaft gezogen wird,wie ausbleiben der Gäste und sogar öffentliches Gerede der Gäste und weitern Personen
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für ihre Anfrage.

 

Unter Berücksichtigung des von Ihnen vorgetragenen Sachverhalts gebe ich

Ihnen sehr gerne folgende Antworten:

 

1. Wegen der Schäden an den Bestuhlung und der Hauswand können Sie Schadensersatz verlangen, wenn Sie beweisen Können, das diese durch die genante Person verursacht wurden. Weiter können Sie Stranzeige wegen Sachbeschädigung Stellen.

 

2. Wegen der Beleidigungen durch SMS und Email können Sie einen Strafantrag

bei der Polizei stellen. Wenn kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht, kann die Amtsanwaltschaft Sie allerdings auf den Privatklageweg verweisen. In diesem Fall müssen Sie vor dem Zivilgericht das Strafverfahren auf eigene Initiative verfolgen.

 

3. Außerdem liegt in dem gesamten Verhalten dieser Frau ein Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Geschäftsbetreib, wenn die Handlungen dieser Person geschäftschädigend sind und mit diesen die Absicht erfolgt wird, Ihnen geschäftlich Schaden zuzufügen. Folge einer solchen Rechtsverletzung ist ein Schadenserstzanspruch, der auch gegebenfalls Einnahmenausfälle als entgangenen Gewinn umfasst.

 

4. Schließlich haben Sie einen Unterlasuungsanspruch wegen zukünftiger Beeinträchtigungen in der von Ihnen beschriebenen Art und Weise bei Wiederholungsgefahr.

 

5. Schließlich rate ch rate Ihnen, einen Rechtsanwalt mit einem Schreiben an diese Person zu beauftragen, der für Sie sie zuvor dargestellten Rechte bei der Person geltend macht und ihr androht, diese Rechte im Klagewege zu verfolgen, wenn diese Frau ihre Ansprüche nicht freiwillig erfüllt.

 

Ich hoffe damit ihre Fragen beantwortet zu haben und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht



Verändert von KSRecht am 22.12.2009 um 03:40 Uhr EST
K. Severin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, einen Punkt möchte ich noch ergänzen:

 

Sie sollten dann, wenn die Frau nicht auf das Schreiben des Rechtsanwalts reagiert, diese auf Schdensersatz und auf Unterlassung weiterer Rechtsverletzungen vor dem zuständigen Zivilgericht verklagen. Außerdem handelt es bei dem Verhalten dieser Frau um einen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb (nicht Geschäfstbetrieb).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

K. Severin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, wenn Sie Rückfragen stellen wollen, können Sie diese gerne an mich richten.

 

MfG

 

KSRecht

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wäre es sinnvoll die Frau von einer Dedektei zur beweisfindung zu beschatten?
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, dieses Vorgehen halte ich für sehr sinnvoll. Die Dame von der Dedektei kann dann in einem späteren Prozeß als Zeugin von Ihnen benannt werden. Deren Zeugenaussagen haben auch Bedeutung vor Gericht, weil diese wie jeder Zeuge unter Wahrheitspflicht steht und sich bei einer Falschaussage strafbar machen würde.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

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