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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16970
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ich habe vor kurzem einen gl hwein getrunken und bin dann ca

Kundenfrage

ich habe vor kurzem einen glühwein getrunken und bin dann ca 4 km bis nach hause gefahren. auf dem weg dorthin kam ich in eine kontrolle.
der genaue vorgang ist wie folgt: ich war bei meiner oma und habe ein fenster abgedichtet. dannach habe ich mit ihr eine normalgroße kaffetasse glühwein getrunken und mich sofort auf den weg nmach hause gemacht. vor mir fuhr ein anderes auto und plötzlich(ca 20m vor mir) sprang ein polizist auf die straße und forderte mich zum anhalten auf. ich war mit ca 100 kmh auf der landstraße unterwegs und bin deshalb an den polizisten vorbei gefahren und wollte eigendlich bei der nächsten möglichkeit wenden und zurückfahren. als ich jedoch sah wie die polizisten mit ihrem einsatzwagen hinter mir her kamen packte mich die panik und ich für bis zu einem feldweg wo ich im schlamm stecken blieb und mich stellte. einem ersten atemalkoholtest zu folge hatte ich 0,52 promille einem zweiten nach 0,38 promille (ca 1 1/2 stunden später weil die polizei ebenfalls festgefahren war) das problem welches besteht ist das ich bereits vor drei jahren einen unfall verursacht habe unter alkoholeinfluss und deshalb meinen führerschein abgeben musste.
ich bin auf meinen führerschein angewiesen da ich diesen für meine arbeit brauche und achte seid meinem unfall sehr genau darauf wie viel ich maximal trinken darf wenn ich fahren muss. nach der mpu, die ich absolvieren musste, musste ich noch einen kurs belegen bei dem ich gelernt habe wie man die menge berechnen kann um unter 0,5 promille zu bleiben. ich bin noch im besitz meiner fahrerlaubniss und war, nachdem ich mich gestellt hatte sehr cooperativ und habe freiwillig dem bluttest zugestimmt(liegt noch kein ergebniss vor)
meine frage an sie ist jetzt: was erwartet mich und was kann ich tun einem fahrererlaubnissentzug zu entgehen oder zumindest die folgen zu mildern?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Zunächst müssen Sie abwarten, inwieweit sich die Polizei bei Ihnen meldet und welcher Vorwurf gemacht wird.

Gemäß § 24 Absatz 1 StVG macht sich derjenige einer <a href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Ordnungswidrigkeit" class="worterbuch" onmouseover="popup('Ordnungswidrigkeit: Ordnungswidrigkeiten sind Rechtsverstöße ohne kriminellen Gehalt, die nicht mit Strafe, aber mit Geldbuße geahndet werden können. Die Bußgelder werden in der Regel von Verwaltungsbehörden verhängt.','#b32322')" onmouseout="kill()">Ordnungswidrigkeit schuldig, welcher eine Blutalkoholkonzentration (BAK) in Höhe von 0,5 Promille oder darüber im Blut hat.

 

Auf die Fahrtüchtigkeit bzw. Fahruntüchtigkeit des Betroffenen kommt es bei § 24 a StVG nicht an.

 

Ein Verstoß gegen die 0,5 Promille- Grenze beim Führen eines Fahrzeuges kann eine Geldbuße bis zu EUR 1500,-(§ 24 a Absatz 4 StVG) sowie ein Fahrverbot bis zu drei Monaten zur Folge haben.

 

Hinsichtlich des Vorbeifahrens an den Polizisten kommt eine Straftat wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Betracht. Dieser Vorwurf kann in Zusammenarbeit mit einem Anwalt aber sich entkräftet werden.

 

Allerdings kann dies nicht abschließend beurteilt werden. Hier bleibt wirklich nur abzuwarten bis die Polizei sich meldet. Dann sollten Sie dringend einen Rechtsanwalt beauftragen, Sie zu verteidigen. Der Kollege wird dann Akteneinsicht beantragen und mit Ihnen gemeinsam eine Strategie zur erfolgreichen Verteidigung erarbeiten.

 

Im Ergebnis wird hier sicher nur die OWi wegen Fahrens mit Alkohol bleiben und daher auch nur eine entsprechende Geldbuße folgen,

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