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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe einen Freund A der

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe einen Freund A der von einer Person B einen Geldbetrag überwiesen bekommen hat.
Beide Personen standen eine Lange Zeit vorher in Email kontakt(hatten sich über das Internet kennengelernt)Person B fordert nun diesen Betrag zurück weil sie behauptet es wäre nur geliehen,Person A behauptet das es ein Geschenk war.
Beides ist in Emails der beiden Personen nachzulesen.
Man muss dazu sagen,das Person B sich als eine andere ausgegeben hat als sie tatsächlich war,und behauptete das sie sehr viel Geld habe,und es nicht brauchen würde.
Haben diese Emails vor Gericht eine Chance,wenn ja,dürfen dann beide Seiten die Emails als Beweise vorbringen,und was könnte daraufhin folgen?
Viele Dank im Voraus
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ein Rückzahlungsanspruch besteht dann, wenn ein Darlehensvertrag geschlossen wurde, das Geld also geliehen wurde.

Dazu muss kein ausdrücklicher Vertrag geschlossen werden. Es reicht, wenn auch per Email eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.

Wenn B das Geld zurückfordert und A nicht zahlt, muss B auf Zahlung klagen. Die Emails können dann als Beweis vor Gericht eingebracht werden.

Das Gericht wird dann würdigen, inwieweit sich hieraus eine Schenkung oder ein Darlehen ergibt und der Rückzahlungsanspruch begründet ist.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gilt das trotz der Tatsache das beide in den Emails des öfteren gelogen haben.
Wäre es dann nicht so,das diese emails aufgrund mangelnder glaubhaftigkeit keine Beweise sind?
Das Geld wurde auch nicht auf das Konto von Person A überwiesen,sondern auf das seiner Mutter.
Person B hat Person A auch (durch Zeugen zu beweisen)belästigt im Sinne von betteln um eine Beziehung und androhendem Selbstmord,also schon fast Stalking.
Und zusätzlich hat Person A auch behauptet das sie Unterschriften Ihres Partners gefälscht hat um an gewisse Beträge zu kommen.
Das alles ist in Emails niedergeschrieben,oder wurde persönlich sogar an dritte weitergeben per Telefon.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Wenn B das Geld zurückfordert, muss B diesen Anspruch geltend machen und auch beweisen.

Inwieweit hier den Emails Glauben geschenkt werden kann, hängt auch davon ab, inwieweit B diese als Beweis anbieten kann und wie das Gericht diese annimmt.

Sollten sich die Emails stark widersprechen und offensichtlich gelogen sein, wird das Gericht den Emails keine Beweiskraft zukommen lassen.

Aber dies liegt im Ermessen des Gerichts und bliebe abzuwarten.

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