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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17101
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich wurde als Beraterin zu einer Homeparty eingeladen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich wurde als Beraterin zu einer Homeparty eingeladen. Hintergrund war, dass die Gastgeberin mir mitteilte, dass ihre Freundin gerne ein erotisches Teil anziehen würde um ihren Mann zu überraschen, sich aber in einschlägige Geschäfte nicht reintraut. Da wir eine reine Erotik- Homepartyfirma sind und sie sich auch über Erotiktoys freuen würde, machten wir einen Termin. Auf der Party dann wurden meiner erotischen Dessous nicht als gut, passend oder noch schlechter bezeichnet. Ich wurde nach kurzes Zeit aufgefordert nun mit dem anderen Teil der Party zu beginnen.Es wurde alles schlechgeredet.Als ich dann mit dem zweiten TEil begann, betrat plötzlich ein Kamerateam von Sat 1 den Raum und erklärte mir, das ich die ganze Zeit abgehört und gefilmt worden wäre. Das es eine Doku ist mit dem Titel: Dessouspartys im Vergleich !! Und das ich keine normalen Dessous habe und ich somit die Leute betrügen würde. Die Gastgeberin und ihre 3 Gäste wären Leihendarsteller und nun bin ich im Fernsehen.
Ich bin Erotikberaterin, die auf Wunsch auch erotische Dessous mitbringt.Im Vergleich- als wenn man sich Beate Uhse ins Haus holt.. Das war von vorneherein klar. Ein Blick auf unsere Webseite bestätigt das auch. Und nun soll ich als Betrügerin dargestellt werden. Wie kann ich mich dagegen wehren. Letzendlich entspricht das ja nicht mal die Wahrheit.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Zunächst haben Sie gegen das Fernsehteam einen Unterlassungsanspruch. Diese dürfen das Material nicht im TV ausstrahlen ohne Ihr Einverständnis. Weiterhin ist das Material zu vernichten.

Gegen die Behautpung, Sie seien eine Betrügerin kann Strafanzeige erstattet werden. Weiterhin kann auch hier ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht werden.

Das Fernsehteam sowie die anderen Darsteller müssen ggf. auch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld haften. Wenn sich die Äußerungen negativ auf Ihr Geschäft auswirken, muss der Schadensersatz besonders hoch ausfallen.

Zunächst sollten Sie dafür sorgen, dass der Bericht nicht ausgestrahlt wird. Schreiben Sie das Team oder den Sender dazu an und fordern auf, das Material nicht zu verwenden und an Sie herauszugeben bzw. zu vernichten. Ggf. muss im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes das Gericht angerufen werden.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Hallo,
danke für die Antwort. Ich habe bereits mit Sat 1 telefoniert. Dort erhalte ich die Auskunft, dass ich ohne Name des Kamerateams nichts machen kann. Eine Ausstrahlung kann somit nicht verhindert werden. Ist es etwa richtig, dass ICH nun erst in Eigeninitiative herausfinden muss, wer ( welche Person ) genau da gefilmt hat ? Ich gehe ja nicht davon aus, dass die "angebliche Gastgeberin" mir mal einfach so Namen etc. ihrer Auftraggeber nennt. Klar kann ich mich da vor die Tür stellen und die Dame auflauern und sie so lange belauern bis sie mir alles gibt, aber das dürfte ja nicht Sinn und Zweck unseres Rechtstaates sein. Ich will lediglich, dass das nicht gesendet wird, weil es eine FALSCHDARSTELLUNG ist.
Danke
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Sie müssen gegenüber dem Fernsehsender nicht den Namen des Kamerateams benennen können. Sie können hier den Anspruch allgemein gegenüber SAT 1 geltend machen.

Sie müssen also nicht in Eigeninitiative recherchieren.

Der Sender ist verantwortlich für die Abläufe und Handlungen seiner Sendungen und Mitarbeiter.

Daher sollten Sie den Sender anschreiben und zur Unterlassung etc. auffordern.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.